Bild folgtKI-generierte IllustrationDictamnus albus subsp. albus
Auch bekannt als: Dictamnus albus subsp. albus
5
Arten
interagieren
8
Interaktionen
dokumentiert
Wer den Gewöhnlichen Diptam (Dictamnus albus subsp. albus) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Die bis zu 0,78 m hohen Blütenkerzen mit den fein geäderten, meist hellrosa Blüten sind eine majestätische Erscheinung. In deinem Garten ist er ein wahrer Naturschatz, da er auf der Roten Liste mit der Stufe 3 als gefährdet geführt wird. Besonders der Schwalbenschwanz (Papilio machaon) schätzt ihn sehr, aber auch die seltene Sandhummel (Bombus veteranus) besucht die Blüten regelmäßig. Wenn du einen sonnigen, kalkreichen Platz hast, kannst du dieser seltenen Wildpflanze ein sicheres Refugium bieten. Du wirst staunen, wie viele spezialisierte Insekten den Weg zu dieser Kostbarkeit finden.
Biete dem gefährdeten Schwalbenschwanz ein Zuhause mit dieser 0,78 m hohen Rarität.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Diptam eine lebenswichtige Ressource für spezialisierte Insekten. Er dient als Nektarpflanze für den prächtigen Schwalbenschwanz (Papilio machaon) und bietet auch der Sandhummel (Bombus veteranus) wertvolle Nahrung. Auch die Rosen-Blattschneiderbiene (Megachile centuncularis) gehört zu den regelmäßigen Besuchern der großen Blüten. Mit seinen schweren Samen, die ein Gewicht von 14,8305 mg erreichen, sorgt er für eine stabile Population am Standort, da die Ausbreitung meist über kurze Distanzen erfolgt. Durch die Ansiedlung förderst du aktiv den Erhalt einer Art, die in der freien Natur immer seltener wird.
Achtung, die Pflanze ist leicht giftig und enthält Furanocumarine. Diese Stoffe verursachen bei Hautkontakt und gleichzeitiger Sonneneinstrahlung eine Phytophotodermatose (schwere Hautentzündungen mit Brandblasen). Trage bei der Pflege immer Handschuhe und meide den Kontakt an sonnigen Tagen. In Notfällen kontaktiere den Giftnotruf 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.78 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen, heißen Platz, idealerweise in Südausrichtung.
Boden: Der Boden muss kalkhaltig, nährstoffarm und sehr gut durchlässig sein; Staunässe verträgt er nicht.
Pflanzzeit: Setze junge Pflanzen im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in den Boden.
Wuchshöhe: Plane fest mit einer Höhe von 0.78 m ein, da die Pflanze sehr standfest ist.
Pflanzabstand: Halte etwa 40 bis 50 cm Abstand zu Nachbarpflanzen, da er im Alter breiter wird.
Pflege: Diptam ist sehr langlebig und möchte nach dem Anwachsen nicht mehr umgesetzt werden; lasse ihn einfach ungestört wachsen.
Rückschnitt: Die vertrockneten Triebe erst im Spätwinter entfernen, um die Pflanze zu schützen.
Gute Partnerin: Blut-Storchschnabel (Geranium sanguineum) – beide lieben trockene, warme Säume und ergänzen sich optisch hervorragend.
Der Gewöhnliche Diptam (Dictamnus albus subsp. albus) gehört zur Familie der Rautengewächse (Rutaceae) und ist die einzige Art dieser Gattung in Mitteleuropa. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist er indigen (einheimisch) und besiedelt bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie lichte Flaumeichenwälder. Als nicht verholzte, krautige Pflanze erreicht er eine exakte Wuchshöhe von 0,78 m. Mit seinen breitblättrigen, gefiederten Blättern und den schweren Diasporen (Samenkörnern), die stolze 14,83 mg wiegen, setzt er auf eine effektive Ausbreitung über kurze Distanzen durch Tierstreuung.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →