Bild folgtKI-generierte IllustrationDictyla lupuli (Herrich-Schaeffer, 1837)
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Die Schwarzhorn-Zellwanze ist ein kleines Insekt aus der Gruppe der Netzwanzen, das sich durch seine charakteristische, netzartige Struktur auf den Flügeldecken auszeichnet. Diese Art gehört zur Ordnung der Hemiptera, den Schnabelkerfen, bei denen die Mundwerkzeuge zu einem stechend-saugenden Rüssel umgebildet sind. Als spezialisierte Sauger ernähren sich diese Tiere von Pflanzensäften, wobei sie durch ihre feine Körperstruktur oft erst bei genauerem Hinsehen in der Vegetation auffallen. In deinem Garten profitierst du von einer naturnahen Gestaltung, da diese Insekten auf ungestörte Bereiche angewiesen sind. Ein Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel ist essenziell, um den Bestand dieser gefährdeten Art nicht weiter zu beeinträchtigen. Das Belassen von Laubschichten und Totholz bietet zudem wichtige Rückzugsorte für viele Insektenarten. Da die Art in Deutschland als stark gefährdet eingestuft ist, stellt jeder naturbelassene Garten einen wertvollen Lebensraum dar. Achte bei der Pflege deiner Grünflächen darauf, kleinräumige Strukturen zu erhalten, um die ökologische Vielfalt zu fördern.
Die Schwarzhorn-Zellwanze ist für den Menschen völlig harmlos und sticht nicht. Da sie als stark gefährdete Art in Deutschland gelistet ist, genießt sie eine besondere ökologische Aufmerksamkeit. Sie gilt weder als Schädling noch als klassischer Nützling, sondern als wichtiger Bestandteil der heimischen Biodiversität.
Die Schwarzhorn-Zellwanze Dictyla lupuli gehört zur Familie der Tingidae, den Netzwanzen. Sie ist in Deutschland heimisch und zählt zu den Insekten aus der Ordnung der Hemiptera. Aufgrund ihrer Einstufung in der Roten Liste als stark gefährdet ist sie ein seltener Bewohner unserer heimischen Fauna. Die Lebensweise ist eng an spezifische pflanzliche Habitate gebunden, in denen sie als Sauger agiert.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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