Bild folgtKI-generierte IllustrationDictyla rotundata (Herrich-Schaeffer, 1835)
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Die Rundliche Natternkopf-Netzwanze zeichnet sich durch ihr filigranes, netzartiges Erscheinungsbild aus, das typisch für die Familie der Netzwanzen ist. Als Insekt aus der Ordnung der Hemiptera, also der Schnabelkerfe, besitzt sie einen spezialisierten Stechrüssel zur Nahrungsaufnahme. Diese Wanzen ernähren sich saugend von Pflanzensäften, wobei sie durch ihre geringe Größe oft unbemerkt bleiben. In deinem Garten spielt diese Art eine Rolle als Teil der lokalen Insektenfauna, auch wenn sie in Deutschland als ausgestorben gilt. Ein ökologisch wertvoller Garten bietet durch den Verzicht auf chemische Pestizide und die Förderung naturnaher Strukturen die besten Voraussetzungen für eine vielfältige Insektenwelt. Das Belassen von Totholz und das Liegenlassen von Laub im Herbst schaffen wichtige Rückzugsorte für viele Kleinstlebewesen. Da diese Art in der Roten Liste Deutschlands als ausgestorben geführt wird, ist ein Nachweis in der freien Natur eine Besonderheit. Die Förderung von Biodiversität durch heimische Pflanzenstrukturen unterstützt die Ansiedlung seltener Insektenarten nachhaltig.
Die Rundliche Natternkopf-Netzwanze ist für den Menschen völlig harmlos und sticht nicht. Da sie in Deutschland als ausgestorben gilt, ist sie ein seltenes Beobachtungsobjekt und kein Schädling im Gartenbau. Ein besonderer Schutzstatus ergibt sich aus ihrem extrem seltenen Vorkommen.
Die Rundliche Natternkopf-Netzwanze, wissenschaftlich Dictyla rotundata, gehört zur Familie der Tingidae, den Netzwanzen. Sie ist ein Vertreter der Ordnung Hemiptera. In Deutschland wird die Art aktuell als ausgestorben eingestuft. Wie alle Netzwanzen zeichnet sie sich durch ihre charakteristische, netzartige Flügelstruktur aus.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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