Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Perlodidae
Pictet, 1841
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Dictyogenus alpinum ist ein Insekt aus der Gruppe der Plecoptera, auch Steinfliegen genannt, die sich durch ihre flachen Körper und die meist zwei langen Schwanzfäden am Hinterleib auszeichnen. Diese Art ist in Deutschland als gefährdet eingestuft, was ihren besonderen Schutzstatus unterstreicht. Als Vertreter der Steinfliegen verbringen die Larven ihr Leben in sauerstoffreichen, fließenden Gewässern, wo sie sich räuberisch von anderen kleinen Wasserorganismen ernähren. Die erwachsenen Tiere sind eher flugträge und halten sich meist in der unmittelbaren Nähe ihrer Wohngewässer auf. In deinem Garten kannst du diese Tiere unterstützen, indem du auf den Einsatz von Pestiziden verzichtest, da diese Stoffe über den Boden oder Abflüsse in Gewässer gelangen und die empfindlichen Larven schädigen können. Eine naturnahe Gestaltung mit Uferstrukturen und der Erhalt von Totholz oder Laub in Gewässernähe bietet den Tieren wichtige Rückzugsmöglichkeiten. Da die Art auf sauberes Wasser angewiesen ist, fungiert sie als Indikator für eine hohe ökologische Gewässerqualität. Ein bewusster Umgang mit Ressourcen und der Schutz von Kleingewässern tragen maßgeblich zum Erhalt dieser gefährdeten Insekten bei.
Die Aktivität der erwachsenen Tiere ist an spezifische klimatische Bedingungen gebunden, wobei die Larvalentwicklung ganzjährig in Gewässern stattfindet.
Dictyogenus alpinum ist für den Menschen völlig harmlos und weder stechend noch beißend. Da die Art in Deutschland auf der Roten Liste der gefährdeten Arten steht, genießt sie einen besonderen Schutzstatus und sollte nicht gestört werden.
Dictyogenus alpinum gehört zur Familie der Perlodidae innerhalb der Ordnung der Plecoptera. Die Art ist in Deutschland verbreitet und gilt aufgrund ihrer spezifischen Lebensraumansprüche als gefährdet. Als aquatisch lebendes Insekt ist sie eng an saubere, fließende Gewässer gebunden.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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