Bild folgtKI-generierte IllustrationDioryctria abietella (Denis & Schiffermüller), 1775
5
Pflanzen
besucht
5
Interaktionen
dokumentiert
5
Wirtspflanzen
bekannt
Du erkennst den Fichtenzapfenzünsler (Dioryctria abietella) an seiner Gestalt als Schmetterling (Lepidoptera), der als ausgewachsener Falter eng an heimische Nadelholzbestände gebunden ist. In deinem Garten tritt er als Bewohner auf, der in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet ist. Bei der Beobachtung musst du klar zwischen dem Falter und der Raupe, dem Larvenstadium (Jugendform von Insekten), unterscheiden. Die Raupen nutzen verschiedene Nadelbäume als Futterpflanzen, wobei die Gewöhnliche Fichte (Picea abies) und die Weiß-Tanne (Abies alba) eine zentrale Rolle spielen. Auch die Gewöhnliche Douglasie (Pseudotsuga menziesii) sowie die Gewöhnliche Kiefer (Pinus sylvestris) dienen dem Nachwuchs als Nahrungsgrundlage. Zur genutzten Artengruppe (Zusammenfassung sehr ähnlicher Pflanzenarten) gehört zudem die Krummholz-Kiefer (Pinus mugo). Als Gartenbesitzer kannst du diese Art unterstützen, indem du die genannten Nadelholzarten erhältst und pflegst. Da das Tier ein natürlicher Bestandteil des Ökosystems ist, sind keine besonderen Schutzmaßnahmen oder Bekämpfungen erforderlich. Ein ökologisch bewirtschafteter Garten mit alten Nadelbäumen bietet diesem Schmetterling bereits alles, was er zum Überleben benötigt.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Dieses Insekt ist für Menschen und Haustiere vollkommen harmlos. Es liegen in den verfügbaren Daten keine Hinweise auf eine Gefährdung oder einen besonderen gesetzlichen Schutzstatus für diese Art vor.
Der Fichtenzapfenzünsler wird taxonomisch in die Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera) und die Familie der Zünsler (Pyralidae) eingeordnet. Sein natürliches Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz sowie Belgien. Als heimische Art ist er ökologisch auf Standorte mit Nadelholzbewuchs spezialisiert, in denen seine Raupen passende Nahrung finden. Die Identifizierung der Art innerhalb der Gattung Dioryctria erfolgt für Fachleute meist über die spezifische Bindung an die genannten Wirtspflanzen.
5 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →