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Diphasiastrum alpinum
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Du erkennst den Alpen-Flachbärlapp an seinen fächerförmig verzweigten, blaugrünen Trieben, die wie flach gedrückte Schuppenzweige dicht über den Boden kriechen. Mit einer Wuchshöhe von gerade einmal 0.06 m ist er ein winziger, aber faszinierender Bewohner für spezialisierte Gartenbereiche. Da die Art in Deutschland auf der Roten Liste (Status 2, stark gefährdet) steht, leistest du mit ihrer Ansiedlung einen wertvollen Beitrag zum Erhalt einer fast verschwundenen botanischen Kostbarkeit. Er ist ein sogenanntes lebendes Fossil und fördert durch seine Lebensweise die biologische Vielfalt im Boden. Wenn du ein Liebhaber seltener Gebirgspflanzen bist, ist dieser Bärlapp genau das Richtige für dich.
Ein 6 cm kleiner Überlebenskünstler: Hol dir ein bedrohtes Juwel in deinen Garten.
Als heimischer Archäophyt (Pflanze, die bereits vor 1492 bei uns vorkam) besetzt der Alpen-Flachbärlapp wichtige ökologische Nischen auf kargen Böden. Da er zu den Farnartigen gehört, produziert er keinen Nektar für Bestäuber, ist aber ein integraler Bestandteil stabiler Heide-Ökosysteme. Seine Bedeutung liegt vor allem im Schutz und in der Vernetzung des Bodenlebens durch seine Pilzsymbiosen. Er trägt zur Bodenfestigung in Hanglagen bei und bietet Kleinstlebewesen Schutz im dichten Teppich seiner 22.0 mm² kleinen Blättchen. Jeder Gartenstandort hilft dabei, die genetische Vielfalt dieser in der Natur stark bedrohten Art (Rote Liste 2) zu sichern.
Der Alpen-Flachbärlapp ist nicht kindersicher und sollte nicht verzehrt werden. Er enthält Wirkstoffe, die bei unsachgemäßem Kontakt oder Verzehr gesundheitliche Probleme verursachen können. Bitte achte darauf, dass Kinder und Haustiere nicht an der Pflanze knabbern. Im Falle eines Falles wende dich an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Aug – Sep
Bioregion
Continental
Wuchsform
Farn
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,064 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Alpen-Flachbärlapp (Diphasiastrum alpinum) gehört zur Familie der Bärlappgewächse (Lycopodiaceae) und ist botanisch gesehen ein Farnverwandter. Er ist in den Gebirgsregionen Mitteleuropas heimisch, wo er natürlicherweise in Zwergstrauchheiden (Heiden mit niedrigen Sträuchern) oder auf alpinen Magerrasen (nährstoffarme Wiesen) vorkommt. Er bildet keine Blüten, sondern vermehrt sich über mikroskopisch kleine Sporen. Eine Besonderheit ist seine AM-Mykorrhiza (eine Symbiose mit Bodenpilzen), die ihm hilft, in extrem nährstoffarmen Umgebungen zu überleben.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.