Bild folgtKI-generierte IllustrationDiphyus quadripunctorius (Muller, 1776)
Muller, 1776
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Pflanzen
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dokumentiert
Vier helle Punkte auf dem dunklen Hinterleib geben dieser Schlupfwespe (Ichneumonidae) ihren charakteristischen Namen. Du findest diesen nützlichen Gartenbewohner oft an geschützten Stellen, da die Weibchen in der kalten Jahreszeit gerne in Mauerritzen oder unter Baumrinde überwintern. Als Parasitoid (ein Insekt, dessen Larven sich in einem Wirt entwickeln und diesen dabei töten) spielt das Tier eine wichtige Rolle im biologischen Gleichgewicht Deines Gartens. Die erwachsenen Wespen ernähren sich vorwiegend von zuckerhaltigen Pflanzensäften, wobei sie unter anderem Pflanzen wie die Ackerröte oder den Knollenfenchel besuchen. Ihre Larven hingegen entwickeln sich im Inneren anderer Insekten, was deren Bestände auf natürliche Weise reguliert. In Deinem Garten ist diese Art ein wertvoller Helfer für ein stabiles Ökosystem. Du kannst sie gezielt unterstützen, indem Du abgestorbene Pflanzenteile oder Reisighaufen über den Winter liegen lässt, damit sie ein sicheres Quartier findet. Ein naturnaher Garten mit vielen Versteckmöglichkeiten bietet ihr den idealen Lebensraum. Auf chemische Pflanzenschutzmittel solltest Du verzichten, um die empfindlichen Tiere zu schonen. Beobachte einmal an sonnigen Tagen, wie geschickt sie sich zwischen den Halmen bewegt.
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Diese Schlupfwespe ist für Menschen vollkommen harmlos, da sie keinen Wehrstachel besitzt, der unsere Haut durchdringen könnte. Sie unterliegt keinem besonderen Schutzstatus, ist jedoch als natürlicher Nützling ein wertvoller Bestandteil der heimischen Gartenfauna.
Diphyus quadripunctorius (Müller, 1776) ist eine Schlupfwespe aus der Ordnung der Hautflügler, die in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien heimisch ist. Die Art ist für ihre parasitoide Lebensweise bekannt, bei der die Larvalentwicklung innerhalb eines Wirtsorganismus stattfindet. Besonders auffällig ist die Biologie der Weibchen, die als Imagines (erwachsene Insekten) an geschützten Orten überwintern.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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