Bild folgtKI-generierte IllustrationDolichovespula saxonica
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Die Sächsische Wespe (Dolichovespula saxonica) ist eine mittelgroße Faltenwespe (Vespidae) mit der typischen gelb-schwarzen Warnfärbung, die Du meist an ihren frei hängenden, grauen Papiernestern identifizierst. In Deinem Garten tritt sie als soziales Insekt auf, das im Frühjahr kleine Völker mit wenigen hundert Tieren gründet. Zur Versorgung ihrer Larven (Jungformen der Wespen) erbeuten die Arbeiterinnen andere Insekten wie Fliegen oder Mücken. Die erwachsenen Wespen ernähren sich hingegen von kohlenhydratreichen Säften und besuchen dafür gezielt Blüten wie den Wiesen-Kerbel oder die Gewöhnliche Bärenklau. Auch am Drüsigen Springkraut, dem Heidekraut oder dem Schmalblättrigen Weidenröschen kannst Du die Tiere bei der Nahrungssuche beobachten. Weitere wichtige Energiequellen für diese Art sind die Preiselbeere, der Brenn-Pastinak und die Knoten-Braunwurz. Anders als die Gemeine Wespe zeigt diese Art kein Interesse an Deinen Lebensmitteln auf der Terrasse und verhält sich völlig neutral. Da ihr Lebenszyklus bereits im August endet, bewohnen sie ihr Nest nur für eine kurze Zeitspanne im Jahr. Du solltest ein Nest an Deinem Haus daher einfach tolerieren, da von den friedfertigen Tieren kaum eine Gefahr ausgeht.
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Diese Wespe ist ein friedfertiger Nützling, der nur bei massiver Störung des Nestbereichs sticht. Da sie keine menschlichen Lebensmittel anfliegt, stellt sie keine Belästigung dar. Als heimische Insektenart ist sie ein wertvoller Bestandteil des ökologischen Gleichgewichts in Deinem Garten.
Die Sächsische Wespe (Dolichovespula saxonica) ist eine in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimische Art aus der Familie der Faltenwespen (Vespidae). Sie führt eine soziale Lebensweise und bildet einjährige Staaten, die im Vergleich zu anderen Wespenarten klein bleiben. Ihre Verbreitung umfasst weite Teile Mitteleuropas, wobei sie als Kulturfolger (Tiere, die dem Menschen in seine Siedlungen folgen) oft in Gärten nistet. Als Langkopfwespe besitzt sie einen charakteristisch vergrößerten Abstand zwischen dem unteren Augenrand und der Kieferbasis.
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13 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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