Bild folgtKI-generierte IllustrationDraba dolomitica
Unverwechselbar ist das Dolomiten-Felsenblümchen durch seinen extrem niedrigen Wuchs von nur 0,02 m, was es zu einem der kleinsten und zierlichsten Bewohner für deinen Steingarten macht. Als indigene (einheimische) Art ist dieses Kraut perfekt an das raue Klima unserer Gebirgsregionen angepasst. In deinem Garten übernimmt es die wichtige Rolle eines Spezialisten für karge, kalkreiche Nischen, in denen kaum eine andere Pflanze überlebt. Da es ein Schwachzehrer (Pflanze, die sehr wenig Nährstoffe benötigt) ist, hilft es dir dabei, die Biodiversität auf mageren Standorten zu fördern. Wenn du ein Herz für die kleinen, robusten Überlebenskünstler der Alpen hast, wirst du an dieser zierlichen Pflanze viel Freude haben.
Alpines Wunder auf nur 2 Zentimetern: Ein robuster Spezialist für karge Nischen.
Nach den vorliegenden Daten besetzt das Dolomiten-Felsenblümchen eine ökologische Nische auf extremen Standorten. Da keine spezifischen Beziehungsdaten zu Bestäubern vorliegen, lässt sich aus der Biologie der Kreuzblütengewächse ableiten, dass sie generell als Nahrungsquelle für spezialisierte Insekten alpiner Lagen dienen. In deinem Garten fördert sie die Vielfalt, indem sie Lebensraum auf kalkreichem Schotter bietet, der für andere Arten zu lebensfeindlich wäre. Als heimische Art ist sie ein wichtiger Baustein für ein naturnahes Ökosystem. Sie trägt dazu bei, die natürliche Flora der Bergregionen im Siedlungsraum zu erhalten.
Da das Dolomiten-Felsenblümchen laut Datenbank als nicht kindersicher eingestuft wird, ist beim Pflanzen in der Nähe von Spielbereichen Vorsicht geboten. Auch wenn keine spezifischen Vergiftungssymptome gelistet sind, ist die Pflanze nicht für den Verzehr geeignet. Es empfiehlt sich, nach Pflegearbeiten im Garten die Hände zu waschen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.022 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Lichtwert 8: Wähle einen vollsonnigen Standort, da die Pflanze viel direktes Sonnenlicht benötigt.
Feuchtigkeitswert 3: Achte auf einen eher trockenen Boden; Staunässe muss durch eine gute Drainage (Wasserabfluss) unbedingt vermieden werden.
Nährstoffwert 1: Setze das Felsenblümchen in sehr mageres Substrat, da es an nährstoffarme Bedingungen angepasst ist.
Reaktionswert 7: Der Boden sollte kalkhaltig oder basisch sein; mische bei Bedarf etwas Kalksplitt unter.
Temperaturwert 2: Die Pflanze verträgt Kälte hervorragend und ist ideal für kühle, alpine Gartenbereiche.
Wuchshöhe: Mit exakt 0,02 m Höhe braucht sie einen freien Platz im Vordergrund, damit sie nicht von Nachbarpflanzen verdeckt wird.
Pflanzzeit: Setze sie am besten im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in die Erde.
Gute Partnerin: Die Echte Hauswurz (Sempervivum tectorum) – sie hat identische Standortansprüche und ergänzt das Felsenblümchen optisch perfekt auf kargem Fels.
Das Dolomiten-Felsenblümchen (Draba dolomitica) gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). In Mitteleuropa ist es vor allem in den alpinen Regionen heimisch, wo es natürliche Lebensräume wie Felsspalten und Schuttfluren besiedelt. Es ist eine typische Pflanze für Standorte mit kalkhaltigem oder basischem (alkalischem) Untergrund. Morphologisch (rein äußerlich) zeichnet es sich als ausdauernde, krautige Pflanze aus, die nicht verholzt und sehr kompakte Polster bildet.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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