Bild folgtKI-generierte IllustrationDraba aizoides subsp. aizoides
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interagieren
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Du erkennst das Immergrüne Felsenblümchen an seinen dichten, igelartigen Polstern und den leuchtend gelben Blüten, die schon ab März wie kleine Sonnen über den Blättern thronen. Diese zierliche Pflanze ist ein echter Überlebenskünstler für karge Stellen und ökologisch wertvoll, da sie eine der ersten Nahrungsquellen im Jahr bietet. Besonders die Helle Erdhummel (Bombus lucorum) und die Rotschopfige Sandbiene (Andrena haemorrhoa) fliegen sie gerne an. Wenn du einen Steingarten oder eine Trockenmauer hast, ist der kleine Frühblüher die perfekte Wahl für dich. Du hilfst damit einer gefährdeten Art, denn sie steht auf der Roten Liste der gefährdeten Pflanzen.
Gelbes Blütenwunder im Miniaturformat: Nur 4 cm hoch, aber riesig für Hummeln.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren vor allem früh fliegende Hummeln und Wildbienen von dieser Art. Die Helle Erdhummel (Bombus lucorum) und die Gartenhummel (Bombus hortorum) nutzen das Angebot als wichtige Energietankstelle nach dem Erwachen aus der Winterstarre. Auch die Rotschopfige Sandbiene (Andrena haemorrhoa) zählt zu den regelmäßigen Besuchern. Mit einem Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von nur 0.2084 mg sind die Samen extrem leicht. Dies ermöglicht eine Fernausbreitung durch den Wind, wodurch die Pflanze auch entlegene Nischen in Steingärten ganz von allein besiedeln kann.
Das Immergrüne Felsenblümchen wird in der Datenbank als nicht kindersicher eingestuft. Achte daher darauf, dass Kinder oder Haustiere keine Teile der Pflanze in den Mund nehmen. Im Falle eines Falles erreichst du den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.043 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtzahl 8), idealerweise in einer Felsspalte oder auf einer Trockenmauer.
Der Boden muss sehr mager sein; als Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) verträgt sie keinen Dünger.
Achte auf eine kalkhaltige beziehungsweise basische Bodenreaktion (Ellenberg-Wert 10).
Halte das Substrat trocken (Feuchte 3); Staunässe führt bei dieser alpinen Art schnell zu Fäulnis.
Pflanzzeit im Frühling ist von März bis Mai, im Herbst von September bis November, solange der Boden offen ist.
Da die Pflanze nur 0.04 m hoch wird, sollte sie nicht von größeren Nachbarn beschattet werden.
Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, da die Pflanze nicht verholzt; lasse die Samenstände für die Windausbreitung stehen.
Gute Partnerin: Der Gewöhnliche Hufeisenklee (Hippocrepis comosa) – er teilt die Vorliebe für kalkreiche, sonnige Magerstandorte.
Das Immergrüne Felsenblümchen (Draba aizoides subsp. aizoides) gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). In Deutschland und der Schweiz ist es indigen (einheimisch) und besiedelt natürlicherweise kalkhaltige Felsspalten und Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen). Mit einer Wuchshöhe von genau 0.04 m bleibt es extrem flach und bildet polsterartige Wuchsformen aus. Typisch für die Art sind die schmalen, steifen Blätter, die am Rand beborstet sind, was den kleinen Rosetten ihr charakteristisches, fast kaktusartiges Aussehen verleiht.
2 Videos zu Immergrünes Felsenblümchen


3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →