Bild folgtKI-generierte IllustrationDraba dorneri
Unverwechselbar ist Draba dorneri durch ihren kompakten, polsterartigen Wuchs und die kleinen, kreuzförmigen Blüten, die typisch für die Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) sind. Als Bewohnerin extremer, kalter Standorte bringt sie eine faszinierende alpine Ästhetik in deinen Garten. Sie eignet sich hervorragend für Steingärten oder Trockenmauern, wo nur wenige andere Pflanzen überleben. Auch wenn spezifische Bestäubungsdaten für diese seltene Art fehlen, bieten Kreuzblütler grundsätzlich Nahrung für spezialisierte Insekten wie Sandbienen (Andrena). Wenn du einen kühlen, kargen Platz hast, ist sie eine echte Besonderheit für deine Sammlung. Traust du dich an diese kleine Überlebenskünstlerin heran?
Alpine Seltenheit: Eine frostfeste Überlebenskünstlerin für deinen Steingarten.
Als seltene heimische Art bereichert Draba dorneri die lokale Biodiversität in spezialisierten Naturgärten. Da sie an extrem kalte Bedingungen angepasst ist, füllt sie ökologische Nischen, in denen herkömmliche Zierpflanzen nicht bestehen können. Kreuzblütler allgemein sind wichtige Pollenquellen für verschiedene spezialisierte Wildbienen, auch wenn für diese seltene Art keine spezifischen Einzeldaten vorliegen. Die dichten Polster bieten zudem Kleinstlebewesen Schutz vor extremen Witterungseinflüssen. Durch ihre Kultur in Steingärten trägst du zum Erhalt einer botanischen Besonderheit bei, die in der freien Natur nur sehr spezialisierte Lebensräume besiedelt.
Bitte beachte, dass Draba dorneri als nicht kindersicher eingestuft wird. Es ist ratsam, die Pflanze so zu platzieren, dass kleine Kinder keinen direkten Zugriff haben. Im Falle einer versehentlichen Aufnahme kontaktiere bitte zur Sicherheit den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
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Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Standort: Wähle einen sehr kühlen Platz im Garten, da die Pflanze an kalte, alpine Bedingungen angepasst ist.
Boden: Das Substrat sollte trocken (Feuchtezeiger 3) und sehr gut durchlässig sein; Staunässe führt schnell zu Fäulnis.
Bodenreaktion: Achte auf eine neutrale bis schwach saure Erde, vermeide extrem kalkhaltige Plätze.
Pflanzzeit Frühling: Setze junge Pflanzen zwischen März und Mai in den Boden.
Pflanzzeit Herbst: Auch von September bis November ist eine Pflanzung möglich, solange der Boden offen ist.
Bodenvorbereitung: Magere den Boden mit Sand oder feinem Kies ab, um die natürlichen Bedingungen nachzuahmen.
Pflege: Die Pflanze ist sehr pflegeleicht; ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, da sie ihre kompakte Form behält.
Gute Partnerin: Die Alpen-Grasnelke (Armeria alpina) passt hervorragend, da sie ähnliche Ansprüche an kühle, steinige Standorte stellt.
Draba dorneri gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) und zur Gattung der Hungerblümchen (Draba). In Deutschland ist sie als alpine Spezialistin heimisch und besiedelt natürlicherweise Standorte mit extremen Bedingungen. Ihre morphologische Anpassung zeigt sich in dichten, bodennahen Blattrosetten, die Feuchtigkeit speichern und vor eisigen Winden schützen. Sie ist ein typischer Vertreter der Hochgebirgsflora, der mit sehr niedrigen Temperaturen (Temperaturzeiger 1) und neutralen bis schwach sauren Bodenverhältnissen zurechtkommt.
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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