Bild folgtKI-generierte IllustrationDraba thomasii
Auch bekannt als: Draba thomasii
An ihren dichten, polsterartigen Wuchsformen und den kleinen, leuchtend gelben Kreuzblüten lässt sich Thomas' Felsenblümchen (Draba thomasii) sofort erkennen. Als heimische Art in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist sie perfekt an unsere Gebirgsklimata angepasst und bereichert jeden Steingarten. Durch ihre Symbiose mit der AM-Mykorrhiza (Bodenpilze zur Nährstoffaufnahme) zeigt sie, wie faszinierend das Zusammenspiel der Natur im Kleinen funktioniert. Da sie als nicht kindersicher gilt, ist bei der Standortwahl im Familiengarten etwas Vorsicht geboten. Mit dieser seltenen Pflanze holst du dir ein echtes Stück Alpin-Natur direkt nach Hause. Probiere es aus und schaffe einen wertvollen Lebensraum für spezialisierte Hochgebirgsbewohner.
Alpines Juwel für Steingärten: Robust, selten und in den Alpen heimisch.
Thomas' Felsenblümchen ist eine wertvolle Bereicherung für die Biodiversität, da sie als heimische Art in den Alpenländern Deutschland, Österreich und der Schweiz tief im regionalen Ökosystem verwurzelt ist. Besonders hervorzuheben ist ihre AM-Mykorrhiza (eine Symbiose mit Bodenpilzen), die den Nährstoffkreislauf an extrem kargen Standorten unterstützt. Im Garten besetzt sie ökologische Nischen auf Mauern und in Felsspalten, die für viele andere Arten unbewohnbar sind. Da spezifische Bestäubungsdaten in der Datenbank aktuell nicht vorliegen, bleibt ihre genaue Bedeutung für einzelne Insektenarten ein spannendes Beobachtungsfeld für dich im eigenen Garten. Sie trägt in jedem Fall zur Erhaltung der spezialisierten alpinen Flora bei.
Bitte beachte, dass Thomas' Felsenblümchen (Draba thomasii) als nicht kindersicher eingestuft wird. Falls du kleine Kinder oder Haustiere hast, solltest du die Pflanze an unzugänglichen Stellen, wie etwa in höheren Mauerritzen, platzieren. Bei einem Verdacht auf Vergiftung oder versehentlichem Verzehr kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wähle einen vollsonnigen Platz im Steingarten oder in einer Trockenmauer, damit die Polster kompakt bleiben.
Setze die Pflanze in ein mineralisches, sehr durchlässiges Substrat, um Staunässe (Ansammlung von Wasser im Wurzelbereich) zu vermeiden.
Die beste Pflanzzeit ist im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst, solange der Boden noch frostfrei ist.
Halte den Boden nährstoffarm und verzichte auf Kunstdünger, um die wichtige AM-Mykorrhiza (Pilzsymbiose) nicht zu beeinträchtigen.
Gieße nur sehr sparsam, da die Art hervorragend an die Trockenheit natürlicher Felsstandorte angepasst ist.
Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, da die Pflanze von Natur aus sehr langsam und polsterförmig wächst.
Gute Partnerin: Die Weiße Silberwurz (Dryas octopetala) – beide sind charakteristische Alpenpflanzen mit identischen Ansprüchen an Kalk und Sonne.
Thomas' Felsenblümchen (Draba thomasii) gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) innerhalb der Ordnung der Senfartigen (Brassicales). Ihr natürliches Verbreitungsgebiet umfasst die Gebirgsregionen von Deutschland, Österreich und der Schweiz, wo sie meist in Felsspalten oder auf Schutthalden siedelt. Typisch für diese Art ist der niedrige, kissenförmige Wuchs, der sie vor extremen Bergwinden und Austrocknung schützt. Eine wesentliche biologische Eigenschaft ist die AM-Mykorrhiza (Arbuskuläre Mykorrhiza), eine Symbiose mit Bodenpilzen, die der Pflanze hilft, an extrem nährstoffarmen Standorten zu überleben.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →