Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Diese kleine, meist unauffällig dunkel gefärbte Bodenbewohnerin gehört zur Gattung der Glattleibenspinnen (Drassyllus), die für ihren flinken Lauf direkt auf der Erdoberfläche bekannt sind. Im Gegensatz zu vielen anderen Spinnen baut sie keine klebrigen Fangnetze, sondern überwältigt ihre Beute als nächtliche Jägerin im direkten Zugriff. Zu ihrer Nahrung gehören verschiedene Insekten und andere kleine Gliedertiere (wirbellose Tiere mit einem harten Außenskelett), womit sie eine wichtige Rolle im ökologischen Gleichgewicht deines Gartens spielt. Tagsüber verbirgt sie sich geschickt unter Steinen, Totholz oder in der Laubschicht, weshalb man sie nur selten zu Gesicht bekommt. In deinem Garten ist sie ein nützlicher Helfer, der dabei hilft, die Bestände kleinerer Bodenbewohner zu regulieren. Du kannst diesen Tieren helfen, indem du Bereiche mit Falllaub oder Totholzhaufen als Rückzugsorte dauerhaft erhältst. Ein naturnaher Gartenboden ohne chemische Belastung bietet ihr die beste Lebensgrundlage. Ihre Anwesenheit ist ein Zeichen für ein funktionierendes, kleinteiliges Ökosystem direkt unter deinen Füßen. Da sie sich bevorzugt im Verborgenen aufhält, wird sie oft nur bei der Gartenarbeit zufällig entdeckt.
Diese Spinne ist für den Menschen absolut harmlos, da ihre Kieferklauen die menschliche Haut nicht durchdringen können. Es besteht keine Giftgefahr, und das Tier verhält sich gegenüber Menschen und Haustieren flüchtig und völlig friedfertig.
Die Art (Drassyllus borlynensis) ist ein Vertreter der Webspinnen (Araneae) und gehört zur Familie der Plattbauchspinnen. Ihr Verbreitungsgebiet umfasst weite Teile von Europa (Europe), wobei sie als spezialisierte Bodenbewohnerin gilt. Die Gattung Drassyllus ist taxonomisch im World Spider Catalog (WSC v26) geführt. Ihre Lebensweise ist vorwiegend bodengebunden und findet oft an trockenen Standorten statt.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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