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Dryopteris affinis subsp. affinis
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Du erkennst den Spreuschuppigen Wurmfarn an seinen goldbraun beschuppten Blattstielen und den eleganten, fast ledrigen Wedeln. In deinem Garten übernimmt er eine wichtige Rolle als Strukturbildner in schattigen Bereichen, wo er wertvolle Schutzräume für Amphibien wie den Grasfrosch (Rana temporaria) schafft. Da er zu den Mykorrhiza-Pflanzen (Lebensgemeinschaft mit Pilzen) gehört, trägt er aktiv zur Vitalität deines Gartenbodens bei. Mit seiner stattlichen Erscheinung wirkt er fast wie ein Relikt aus der Urzeit und bringt Ruhe in dunkle Ecken. Gönne deinem Garten diesen robusten und langlebigen Bewohner für die kühlen Standorte.
Ein urzeitlicher Riese für den Schatten: Robust und stolze 1,32 Meter hoch.
Nach aktuellen ökologischen Erkenntnissen bietet der Farn durch seine Größe einen wichtigen Unterschlupf für Amphibien und kühles Mikroklima für Laufkäfer (Carabidae). Die Vermehrung erfolgt über winzige Sporen (0,0 mg), die als leichte Diasporen (Ausbreitungseinheiten) weit vom Wind getragen werden können. Als Mykorrhiza-Partner (Lebensgemeinschaft mit Wurzelpilzen) unterstützt er die Stabilität des unterirdischen Pilznetzwerkes. In naturnahen Gärten fungiert er zudem als Rückzugsort für Kleinsäuger. Da er keinen Nektar produziert, liegt sein Wert primär im strukturellen Beitrag zur Biodiversität und im Bodenschutz.
Der Spreuschuppige Wurmfarn ist nicht kindersicher und sollte nicht verzehrt werden. Er enthält Inhaltsstoffe, die bei Kindern oder Haustieren zu Unwohlsein führen können. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs wende dich bitte umgehend an den Giftnotruf 0228 19 240.
Licht
Schatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Farn
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1,318 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Spreuschuppige Wurmfarn (Dryopteris affinis subsp. affinis) gehört zur Familie der Wurmfarngewächse (Dryopteridaceae). In Deutschland und der Schweiz ist er indigen (einheimisch) und besiedelt vor allem sickerfeuchte Wälder sowie schattige Felshänge. Sein Wuchs ist trichterförmig und die Wedel wirken im Vergleich zum gewöhnlichen Wurmfarn deutlich fester. Besonders charakteristisch ist der dunkle Fleck an der Basis der Fiederchen auf der Mittelrippe, der auch für Laien ein gutes Erkennungsmerkmal darstellt.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.