Bild folgtKI-generierte IllustrationDryopteris affinis × filix-mas
Wer (Dryopteris affinis × filix-mas) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren stattlichen, doppelt gefiederten Wedeln erreicht diese Hybride (Kreuzung zweier Arten) eine beeindruckende Höhe von 1.32 m. In deinem Naturgarten übernimmt sie die Rolle eines zuverlässigen Strukturgebers im Schatten. Da sie sehr robust ist, bietet sie Tieren wie der Erdkröte (Bufo bufo) wertvollen Unterschlupf. Ihre winzigen Sporen (Vermehrungseinheiten) sind mit 0.0 mg so leicht, dass der Wind sie mühelos verbreitet. Mit diesem Farn gestaltest du dunkle Gartenecken mühelos und ökologisch sinnvoll.
Ein grüner Riese für den Schatten: 1.32 m Urzeit-Flair in deinem Naturgarten.
Obwohl keine spezifischen Bestäubungsdaten vorliegen, ist dieser Farn ein wichtiger Baustein für die Artenvielfalt. Die dichten Wedel bieten Schutz für Amphibien wie den Grasfrosch (Rana temporaria) vor Fressfeinden. Als nicht verholzende Staude liefert er jährlich wertvolle Biomasse (organisches Material) für den Bodenaufbau und Mikroorganismen. Die extrem leichten Sporen werden durch Windverbreitung über weite Distanzen getragen und siedeln sich an passenden Standorten von selbst an. Vögel nutzen die trockenen Wedelreste im Frühjahr gern als natürliches Material für den Nestbau. In schattigen Lagen schafft er zudem ein stabiles Kleinklima für bodenlebende Wirbellose.
Achtung, dieser Farn gilt als nicht kindersicher. Alle Pflanzenteile enthalten Stoffe, die bei Verzehr gesundheitliche Probleme verursachen können. Sollte es zu einem Verzehr gekommen sein, kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240. Achte auch bei Haustieren darauf, dass sie nicht an den Wedeln knabbern.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Farn
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.32 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen halbschattigen bis schattigen Standort, der kühle Waldluft nachahmt.
Der Boden sollte humos (reich an verrottetem Laub) und gleichmäßig feucht sein.
Pflanze den Farn im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst vor den ersten Frösten.
Halte bei der Planung ausreichend Platz frei, da die Wedel genau 1.32 m hoch werden.
Eine Mulchschicht aus Laub hilft dabei, die Feuchtigkeit konstant im Boden zu halten.
Schneide die alten Wedel erst im Frühjahr ab, um das Herz der Pflanze im Winter zu schützen.
Die Vermehrung gelingt am einfachsten durch Teilung des Wurzelstocks im zeitigen März.
Gute Partnerin: Die Haselwurz (Asarum europaeum) – sie liebt den Schatten und bildet unter dem Farn einen dichten, ökologisch wertvollen Pflanzenteppich.
Dieser Farn gehört zur Familie der Wurmfarngewächse (Dryopteridaceae) und ist eine natürliche Hybride (Kreuzung) aus zwei heimischen Arten. Er besiedelt natürlicherweise sickerfrische (durch bewegtes Wasser feuchte) Standorte in Wäldern und an schattigen Hängen. Als ausdauernde, nicht verholzte Pflanze ist er perfekt an das Leben im Unterwuchs angepasst. Du erkennst ihn an den kräftigen Wedeln, die oft wintergrün bleiben und deutlich robuster wirken als bei vielen anderen Farnarten unserer Region.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →