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Dryopteris borreri
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Auch bekannt als: Dryopteris borreri
An seinen markanten, goldbraun beschuppten Blattstielen lässt sich Borrers Schuppen-Wurmfarn sofort erkennen. Typisch für diesen heimischen Farn ist der trichterförmige Wuchs der kräftigen, oft wintergrünen Wedel. Im Naturgarten ist er eine tragende Säule für schattige Bereiche, da er ein kühles Mikroklima (lokales Kleinklima) schafft. Hier finden nützliche Amphibien wie die Erdkröte (Bufo bufo) und der Grasfrosch (Rana temporaria) einen wichtigen Rückzugsort vor sommerlicher Hitze. Du machst alles richtig, wenn du dieses „lebende Fossil“ als strukturbildendes Element nutzt, um dunkle Gartenecken ökologisch aufzuwerten.
Der heimische Schattenkönig: Urzeit-Charme und kühler Rückzugsort für Amphibien.
Obwohl dieser Farn keine Blüten besitzt und somit keinen Nektar bietet, ist sein ökologischer Wert für die Gartenfauna hoch. Er fungiert als wertvoller Strukturbildner und Feuchtigkeitsspeicher, der die Mykorrhiza (Lebensgemeinschaft zwischen Pilzen und Wurzeln) im Boden fördert. Die dichten Wedel bieten Schutz für bodenbewohnende Tiere und sind ein Jagdrevier für nützliche Spinnen. Durch die Verdunstung über die großen Blattflächen trägt er aktiv zur Kühlung deiner Gartenbereiche bei. Nach aktuellen ökologischen Erkenntnissen ist er zudem ein wichtiger Baustein für die Biodiversität in schattigen Waldgartensystemen.
Bitte beachte, dass Borrers Schuppen-Wurmfarn nicht kindersicher ist, da alle Pflanzenteile Giftstoffe enthalten. Achte darauf, dass vor allem kleine Kinder keine Teile der Pflanze in den Mund nehmen. Im Notfall erreichst du den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Schatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jul – Sep
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Borrers Schuppen-Wurmfarn gehört zur Familie der Wurmfarngewächse (Dryopteridaceae) und ist eine in Deutschland und Österreich heimische Art. Sein natürlicher Lebensraum sind frische, schattige Wälder und Waldränder, oft in kühleren, nördlichen oder alpinen Lagen. Morphologisch unterscheidet er sich durch seine doppelt gefiederten Blätter und die auffällige Beschuppung der Mittelrippe. Als indigenes (einheimisches) Gewächs ist er perfekt an unser Klima angepasst und gilt laut Roter Liste als nicht gefährdet.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / Dataset 516 Czech flora flowering months (via public Request 47350) — CC BY 4.0Data delivery and licence basis: TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15) under current TRY public-trait IP Guidelines. Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904. Attribute original reference: Kaplan, Z. et al. (eds.) (2019). Klíč ke květeně České republiky, 2nd ed., Academia, Praha.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.