Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Diese Spinne (Dysdera jana) erkennst du an ihrem glänzenden, oft rötlich-braunen Körper und den auffallend großen Kieferklauen (Cheliceren). Als Vertreterin der Sechsaugenspinnen verbringt sie den Tag meist verborgen in einem Gespinstsack unter Steinen oder Totholz. In der Nacht verlässt sie ihr Versteck, um am Boden aktiv nach Beute zu suchen. Ihr dokumentiertes Vorkommen liegt in Italien, was sie für Bewohner oder Reisende dieser Region zu einer interessanten Entdeckung macht. Sie ernährt sich rein räuberisch von kleinen Bodenbewohnern, wobei sie keine Fangnetze webt. In ihrem Ökosystem (Lebensraumgefüge) übernimmt sie die Rolle einer Regulatorin, die das Gleichgewicht der wirbellosen Tiere stabilisiert. Du kannst ihren Lebensraum fördern, indem du Laubschichten und Totholzstapel in schattigen Gartenbereichen belässt. Solche naturnahen Strukturen unterstützen die Biodiversität (biologische Vielfalt) und bieten Schutz für viele nützliche Spinnentiere. Die Spinne ist ein faszinierendes Beispiel für die Spezialisierung innerhalb der Fauna. Solltest du ein Exemplar entdecken, ist dies ein Hinweis auf ein intaktes Bodenmikroklima (Kleinklima an einem begrenzten Ort).
Für diese spezifische Art liegen keine detaillierten Daten zu den Aktivitätsphasen im Jahresverlauf vor.
Dieses Tier ist für Menschen nicht gefährlich und steht in den untersuchten Regionen nicht unter speziellem gesetzlichem Artenschutz. Ein Biss mit den kräftigen Kieferklauen ist zwar theoretisch möglich, wenn die Spinne massiv bedrängt wird, führt aber nur zu einer harmlosen, lokalen Hautreizung.
Dysdera jana ist eine Webspinne aus der Familie der Sechsaugenspinnen (Dysderidae). Taxonomisch wird sie innerhalb der Gattung Dysdera geführt, deren Mitglieder für ihre kräftigen Mundwerkzeuge bekannt sind. Ihr bisher bekanntes Verbreitungsgebiet beschränkt sich laut wissenschaftlichen Datenbanken auf Italien. Sie führt eine räuberische Lebensweise in der Streuschicht (oberste Bodenschicht aus abgefallenem Laub) des Bodens und bevorzugt kühle, feuchte Verstecke.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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