Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Dysdera kropfi ist eine Spinnenart aus der Gattung der Sechsaugenspinnen, die sich durch ihre spezialisierten Kieferklauen auszeichnet. Diese Kieferklauen, auch Cheliceren genannt, sind bei dieser Gattung besonders kräftig ausgebildet, um die harte Panzerung ihrer Beutetiere zu durchdringen. Als räuberisch lebendes Spinnentier ernährt sich diese Art vorwiegend von anderen kleinen Bodenbewohnern. Die Tiere bevorzugen strukturreiche Lebensräume, in denen sie unter Steinen oder in der Laubschicht Schutz finden. Eine naturnahe Gartengestaltung mit Totholz und liegengelassenem Laub bietet diesen Spinnen ideale Rückzugsmöglichkeiten. Auf den Einsatz von Pestiziden solltest du verzichten, um den natürlichen Bestand dieser Bodenbewohner nicht zu gefährden. Da die Art in der Schweiz und Liechtenstein heimisch ist, leistet sie einen wichtigen Beitrag zur lokalen Artenvielfalt. Die Beobachtung dieser Tiere erfordert Geduld, da sie meist verborgen leben. Durch den Erhalt von Kleinstrukturen schaffst du die notwendige Lebensgrundlage für diese spezialisierten Jäger.
Die Aktivitätsphasen dieser Art sind eng an die klimatischen Bedingungen gebunden. In den wärmeren Monaten ist die Spinne bei der Jagd am Boden aktiv. Mit sinkenden Temperaturen im Herbst zieht sie sich in geschützte Verstecke zurück, um die Winterruhe zu verbringen.
Diese Spinne ist kein Schädling, sondern ein natürlicher Bestandteil des Ökosystems. Wie bei den meisten Spinnenarten ist ein Biss für den Menschen in der Regel nicht gefährlich, sollte jedoch aufgrund der kräftigen Kieferklauen vermieden werden. Ein besonderer Schutzstatus ist für diese Art nicht explizit ausgewiesen.
Dysdera kropfi gehört zur Gattung Dysdera innerhalb der Klasse der Spinnentiere. Die Art ist in Europa verbreitet, wobei ihr Vorkommen in der DACH-Region insbesondere für die Schweiz und Liechtenstein dokumentiert ist. Als spezialisierter Räuber ist sie an eine bodennahe Lebensweise angepasst. Die taxonomische Einordnung erfolgt innerhalb der Ordnung der Webspinnen.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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