Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Erebidae
Engl.: Dungeness Pigmy Footman
Auffällig ist die mittelgroße Statur dieses Nachtfalters (Eilema pygmaeola pallifrons), der mit einer Körpermasse von nur etwa 0,013 Gramm ein filigraner Bewohner Deines Gartens ist. Du solltest bei diesem Tier klar zwischen der Raupe und dem ausgewachsenen Falter unterscheiden. Während der Schmetterling (Lepidoptera) die warme Zeit von Mai bis September nutzt, um aktiv zu sein, verbringt das Tier den Winter als Larve (Raupe) in einem geschützten Versteck. Da die Art polyphag (auf viele verschiedene Nahrungsquellen spezialisiert) ist, finden die Raupen an verschiedensten Stellen in einem naturnahen Garten ihr Auskommen. Als wärmeliebendes Insekt bevorzugt dieser Falter sonnige Nischen in Deinem Außenbereich. Du kannst dem Tier helfen, indem Du Laub oder abgestorbene Pflanzenteile über den Winter liegen lässt, damit die Raupen einen sicheren Platz für die kalte Jahreszeit finden. Es handelt sich um eine heimische Art, die vor allem in der Schweiz und in Belgien vorkommt. Ein strukturreicher Garten mit warmen Plätzen unterstützt diesen eher unauffälligen Bewohner bei seiner Entwicklung.
Dieser Falter ist für den Menschen und Deinen Garten völlig harmlos und stellt keine Gefahr dar. Es besteht keine Verwechslungsgefahr mit gesundheitsgefährdenden Arten. Da er als Larve (Raupe) überwintert, solltest Du Bodenbereiche mit Laub im Winter ungestört lassen.
Körper
Körpergröße
medium
Gewicht
0.0131504621858748 g
Ernährung & Verhalten
Nahrung
polyphagous
Temperatur
warm
Überwinterung
larva
Das Blassstirnige Flechtenbärchen (Eilema pygmaeola pallifrons) wird taxonomisch in die Familie der Eulenfalter-Verwandten (Erebidae) und die Gattung Indalia eingeordnet. Die Art ist in der Schweiz und in Belgien verbreitet und gilt dort als heimisch. Als mittelgroßes Insekt besetzt es bevorzugt warme Temperaturnischen innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera). Die Lebensweise ist durch eine polyphage (viele Nahrungsquellen nutzende) Ernährungsweise der Larven gekennzeichnet, was das Überleben in verschiedenen naturnahen Lebensräumen ermöglicht.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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