Bild folgtKI-generierte IllustrationElymus canadensis
Auch bekannt als: Elymus canadensis
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
Schon von weitem fällt die Kanadische Quecke (Elymus canadensis) durch ihre bogig überhängenden Blütenstände auf, die an eine Mischung aus Weizen und Roggen erinnern. Du erkennst dieses Gras an seinen breiten Blättern und dem horstigen Wuchs (büschelartige Wuchsform), der eine stattliche Höhe von genau 1.1 m erreicht. Da keine spezifischen Bestäubungsdaten vorliegen, liegt der ökologische Wert für dich vor allem in der Struktur und den Samen. Die leichten Diasporen (Ausbreitungseinheiten) werden über weite Strecken vom Wind getragen und dienen im Winter als Futterquelle. Wenn du ein robustes Element für sonnige Gartenbereiche suchst, ist dieses Gras eine pflegeleichte Wahl für dich.
Elegante Struktur auf 1.1 m: Natürliche Dynamik durch windverwehte Samen.
Die ökologische Bedeutung dieses Grases zeigt sich besonders in der kalten Jahreszeit. Mit einem Diasporengewicht von 4.0599 mg sind die Samen extrem leicht, was eine effektive Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht. Diese Samen dienen Vögeln im winterlichen Garten als wichtige Nahrungsquelle, wenn andere Ressourcen knapp sind. Durch den horstigen Wuchs bietet die Pflanze zudem wertvollen Unterschlupf für bodennah lebende Lebewesen. Da die Pflanze nicht verholzt, kehren ihre Nährstoffe am Ende des Jahres schnell in den Bodenkreislauf zurück. Die großen Blattflächen tragen zudem zur Kleinklimaverbesserung durch Verdunstung bei.
Bitte beachte, dass dieses Gras als nicht kindersicher eingestuft wird. Die Blattränder sowie die Grannen (borstenartige Fortsätze an den Ähren) können recht scharfkantig sein. Dies kann bei unvorsichtiger Berührung zu kleinen Schnittwunden oder Hautreizungen führen, weshalb du beim Rückschnitt Handschuhe tragen solltest.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.098 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanze das Gras bevorzugt im Frühjahr zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November.
Wähle einen vollsonnigen Platz im Garten, damit die Halme ihre volle Stabilität und die Höhe von 1.1 m erreichen.
Der Boden sollte gut durchlässig sein, um Staunässe (stehendes Wasser direkt an den Wurzeln) zu vermeiden.
Achte beim Einsetzen auf ausreichend Platz, da die breiten Blätter sich seitlich entfalten.
Ein Rückschnitt der alten Halme sollte erst im späten Winter erfolgen, um das Herz der Pflanze vor Frost zu schützen.
Die Vermehrung erfolgt ganz natürlich über die leichten Samen, die durch den Wind verbreitet werden.
Eine zusätzliche Düngung ist meist nicht erforderlich, da das Gras an moderate Nährstoffgehalte angepasst ist.
Gute Partnerin: Die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium) — sie bevorzugt ähnliche Lichtverhältnisse und bildet mit ihren flachen Blütenständen einen reizvollen Kontrast zum aufrechten Gras.
Die Kanadische Quecke (Elymus canadensis) gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und zur Gattung der Quecken (Elymus). Als ausdauernde, nicht verholzende Pflanze ist sie in der Lage, dichte Bestände in offenen, sonnigen Lebensräumen zu bilden. Ein charakteristisches Merkmal ist die beachtliche Blattfläche von etwa 2209 mm², die eine effiziente Photosynthese ermöglicht. Die Pflanze erreicht eine fixierte Wuchshöhe von 1.1 m und prägt damit das Erscheinungsbild ihrer Umgebung maßgeblich.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →