Bild folgtKI-generierte IllustrationElymus repens subsp. littoreus
Auch bekannt als: Elymus repens subsp. littoreus
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Arten
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Interaktionen
dokumentiert
An ihren kräftigen, breitblättrigen Halmen lässt sich die Strand-Kriech-Quecke (Elymus repens subsp. littoreus) sofort erkennen. In deinem Garten übernimmt dieses Gras eine unterschätzte Schlüsselrolle: Es ist eine wertvolle Kinderstube für spezialisierte Falter wie den Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) oder den Gelbwürfeligen Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon). Während viele Gräser oft nur als lästiges Beikraut wahrgenommen werden, bietet diese indigen (einheimisch) vorkommende Unterart Struktur und Lebensraum auf einer kompakten Höhe von 0,57 m. Wenn du also eine Ecke im Garten hast, die ökologisch aufgewertet werden soll, liegst du mit diesem robusten Küstenbewohner genau richtig.
Die Kinderstube für seltene Dickkopffalter auf kompakten 57 Zentimetern.
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Die Strand-Kriech-Quecke ist nach aktuellen Bestäubungsdaten ein unverzichtbarer Magnet für Dickkopffalter. Insbesondere Arten wie der Schwarzfleckige Golddickkopffalter (Carterocephalus silvicola), der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) und der seltene Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) nutzen das Gras zur Eiablage und als Raupennahrung. Auch Wanderfalter wie der Hesperiidae-Vertreter Pelopidas thrax profitieren von diesem Lebensraum. Die leichten Samen (Diasporen) mit einem Gewicht von etwa 2,36 mg werden vom Wind verbreitet und dienen im Spätjahr als Nahrung für Vögel. Durch das dichte Wurzelwerk fördert sie zudem ein gesundes Bodenleben.
Die Strand-Kriech-Quecke gilt laut Datenbank nicht als kindersicher. Das liegt vor allem an den scharfkantigen Blättern der Süßgräser, an denen man sich leicht schneiden kann. Achte bei der Gartenarbeit darauf und trage gegebenenfalls Handschuhe. Es sind keine Giftstoffe bekannt, die für Menschen oder Haustiere lebensgefährlich sind.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.572 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort, da Küstengräser viel Licht für eine gesunde Entwicklung benötigen.
Der Boden sollte sandig und gut durchlässig sein; schwere Böden kannst du mit einer Drainage (Entwässerungsschicht aus Kies) aufbessern.
Pflanzzeit ist im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst bis zum ersten Bodenfrost.
Die Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von exakt 0.57 m, was sie ideal für den vorderen bis mittleren Beetbereich macht.
Gießen ist nur in der Anwachsphase nötig, danach ist sie durch ihre Herkunft an trockene Phasen angepasst.
Ein Rückschnitt erfolgt am besten im späten Winter, um die Halme als Winterschutz für Kleintiere stehen zu lassen.
Die Vermehrung gelingt leicht durch Teilung der Kriechtriebe im Frühjahr.
Gute Partnerin: Die Strand-Grasnelke (Armeria maritima) passt hervorragend, da beide Arten die gleichen sandigen Bodenbedingungen bevorzugen.
Diese Pflanze gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist eine speziell an sandige Standorte angepasste Unterart der Gemeinen Quecke. In der Natur findest du sie vor allem im Küstenbereich auf Dünen oder salzhaltigen Böden. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihre Mykorrhiza-Symbiose (Lebensgemeinschaft mit Pilzen am Wurzelsystem) und die flächigen Blätter mit einer Blattfläche von 980,81 mm² aus. Als ausdauerndes Gras bildet sie unterirdische Ausläufer, die zur Bodenfestigung beitragen, ohne dabei zu verholzen.
3 Videos zu Strand-Kriech-Quecke
39 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →