Bild folgtKI-generierte IllustrationElymus sibiricus
Auch bekannt als: Elymus sibiricus
Kaum zu übersehen: Die Sibirische Quecke (Elymus sibiricus) verrät sich durch ihre elegant überhängenden Ähren, die an einem 0,91 m hohen, horstigen Wuchs sitzen. Dieses Süßgras (Poaceae) ist für deinen Naturgarten besonders wertvoll, da es Struktur bringt und durch seine Windausbreitung natürliche Dynamik fördert. Mit einem Samengewicht von nur 4,11 mg besiedelt es geschickt freie Stellen, ohne dabei so aggressiv wie andere Quecken-Arten zu wandern. Auch wenn spezifische Bestäuberdaten fehlen, bietet das dichte Halmwerk Schutz für Laufkäfer und andere Bodenbewohner. Wenn du ein pflegeleichtes Gras suchst, das natürliche Wildnis ausstrahlt, machst du hier alles richtig.
Elegantes Strukturgras auf 0,91 m – natürlich, robust und windverliebt.
Obwohl für diese Art keine spezifischen Beziehungsdaten zu Insekten vorliegen, erfüllt sie als Süßgras wichtige ökologische Funktionen. Ihre leichten Samen mit einem Gewicht von 4,11 mg dienen nach der Reife im Winter als potenzielle Nahrungsquelle für Vögel. Da das Gras nicht verholzt, liefert es wertvolle Biomasse für bodenlebende Organismen und fördert den Humusaufbau. In den Wintermonaten bieten die stehengelassenen Halme Unterschlupf für kleine Nützlinge. Die Windausbreitung sorgt dafür, dass das Gras in einer vielfältigen Pflanzengemeinschaft als lückenfüllendes Element fungiert, ohne durch Ausläufer andere Arten zu verdrängen.
Bitte achte darauf, dass die Sibirische Quecke (Elymus sibiricus) laut Datenbank als nicht kindersicher eingestuft wird. Die scharfkantigen Blätter und Grannen können bei unvorsichtigem Kontakt oder beim Spielen zu Hautreizungen oder kleinen Schnittwunden führen. Ein Standort im Hintergrund des Beetes, abseits von direkt genutzten Rasenflächen oder Spielbereichen, ist daher empfehlenswert.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.91 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit: Idealerweise im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) pflanzen.
Standort: Wähle einen Platz, der dem aufrechten Wuchs von 0,91 m ausreichend Raum bietet.
Bodenvorbereitung: Keine besondere Düngung nötig, das Gras ist als Pionierpflanze an karge Stellen angepasst.
Pflanzabstand: Halte etwa 40 bis 50 cm Abstand zu Nachbarpflanzen ein.
Pflege: Die Halme im Winter stehen lassen und erst im zeitigen Frühjahr vor dem Neuaustrieb zurückschneiden.
Vermehrung: Die Pflanze sorgt durch Selbstaussaat über den Wind für ihren Fortbestand.
Sicherheit: Beachte bei der Standortwahl, dass die Pflanze als nicht kindersicher eingestuft wird.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium) – sie besiedelt ähnliche Standorte und bildet einen schönen Kontrast zu den grazilen Grashalmen.
Die Sibirische Quecke (Elymus sibiricus) gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist ein ausdauerndes, nicht verholzendes Gras. In der DACH-Region kommt sie als Neophyt vor und besiedelt bevorzugt Ruderalstellen (vom Menschen geprägte Rohböden) sowie Wegränder. Mit einer exakten Wuchshöhe von 0,91 m und breitblättrigen Halmen unterscheidet sie sich deutlich von feineren Gräsern. Ein wesentliches Merkmal sind die nickenden Ähren, die oft einseitig überhängen. Ihre Ausbreitungsstrategie setzt auf Fernverbreitung durch den Wind, was durch das geringe Gewicht der Diasporen (Ausbreitungseinheiten) von 4,11 mg begünstigt wird.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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