Bild folgtKI-generierte IllustrationEmmelia trabealis
Auch bekannt als: Ackerwindenflur-Bunteulchen
Du erkennst das Ackerwinden-Bunteulchen (Acontia trabealis) an seiner auffälligen, schwarz-gelben Gitterzeichnung auf den Vorderflügeln, die an ein winziges Mosaik erinnert. Mit einer Flügelspannweite von etwa 18 bis 24 Millimetern ist dieser kleine Falter im Gegensatz zu vielen anderen Eulenfaltern (Noctuidae) diurn (tagaktiv), sodass du ihn gut bei Sonnenschein beobachten kannst. In der Regel bringt die Art zwei Generationen pro Jahr hervor. Die Weibchen legen ihre Eier einzeln an die Blätter der Acker-Winde (Convolvulus arvensis) ab, die als einzige Nahrungspflanze für die Larven dient. Die Raupen sind grün mit hellen Streifen und dadurch im Blattwerk hervorragend getarnt. In der Schweiz ist die Art mit 495 Beobachtungen dokumentiert, was auf ein Vorkommen an sonnigen, trockenen Standorten hindeutet. Den Winter verbringt das Tier als Puppe (Ruhestadium vor dem Schlüpfen) in einem festen Erdkokon im Boden. Du kannst diesen hübschen Gast fördern, indem du in einer sonnigen Gartenecke die Acker-Winde (Convolvulus arvensis) als wertvolle Futterpflanze für die Raupen stehen lässt. Ein naturnaher Garten ohne Pestizide bietet dem Falter den nötigen Lebensraum zum Überleben.
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher, da das Tier weder sticht noch beißt. Da die Art regional oft auf der Roten Liste (Verzeichnis gefährdeter Arten) steht, solltest du die Falter und ihre Raupen in ihrem natürlichen Lebensraum ungestört lassen.
Das Ackerwinden-Bunteulchen (Acontia trabealis) ist ein Schmetterling aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae). Die Art ist in Mitteleuropa heimisch und in Ländern wie der Schweiz und Belgien verbreitet, wobei sie bevorzugt trockenwarme Biotope und Brachflächen besiedelt. Charakteristisch für Laien ist die kontrastreiche, fast geometrische Zeichnung der Flügel, die eine Verwechslung mit anderen Nachtfaltern erschwert. Als tagaktive Art nimmt sie eine ökologische Nische zwischen den meist nachtaktiven Verwandten ein.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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