Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Empididae
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Empis rustica Fallén, 1816 ist eine Fliege aus der Familie der Tanzfliegen, die sich durch ihre schlanke Gestalt und ihre spezifische Flugweise auszeichnet. Als Vertreter der Ordnung Diptera, also der Zweiflügler, besitzt dieses Insekt ein einziges Paar funktionsfähiger Flügel. Die Ernährung dieser Tiere erfolgt räuberisch, wobei sie andere kleine Insekten im Flug erbeuten. Da keine spezifischen Pflanzenbeziehungen vorliegen, ist die Art auf eine allgemeine Strukturvielfalt in der Umgebung angewiesen. Ein naturnaher Garten mit belassenen Totholzstrukturen und liegengelassenem Laub bietet die notwendigen Lebensräume für die Entwicklung der Larven. Der Verzicht auf chemische Pestizide ist essenziell, um die Bestände dieser gefährdeten Art zu schützen. Die Tiere sind in Deutschland heimisch und reagieren empfindlich auf den Verlust ihrer natürlichen Habitate. Durch die Förderung von Kleinstrukturen unterstützt du den Erhalt der lokalen Biodiversität. Ein bewusster Umgang mit der Gartenpflege hilft dabei, den Lebensraum für solche spezialisierten Insekten zu bewahren.
Die Datenlage erlaubt keine detaillierte Angabe zum spezifischen Jahreszyklus. Die Aktivitätsphasen dieser Art sind jedoch typisch für heimische Tanzfliegen, die in den wärmeren Monaten des Jahres ihre Fortpflanzung vollziehen.
Empis rustica ist für den Menschen völlig harmlos und besitzt keinen Stachel. Da sie sich räuberisch von anderen kleinen Insekten ernährt, wird sie als ökologisch wertvoller Bestandteil des Ökosystems betrachtet. Die Art ist in Deutschland als gefährdet eingestuft und sollte daher besonders geschont werden.
Empis rustica Fallén, 1816 gehört zur Familie der Empididae, den sogenannten Tanzfliegen. Diese Insekten sind innerhalb der Ordnung Diptera klassifiziert und in Deutschland verbreitet. Die Art gilt als gefährdet, was ihren Schutzstatus in der Roten Liste Deutschland mit der Kategorie 3 unterstreicht. Sie zeichnet sich durch eine räuberische Lebensweise aus.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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