Bild folgtKI-generierte IllustrationEntelecara acuminata (Wider, 1834)
Das Hochkopf-Buschspinnchen (Entelecara acuminata) ist ein winziger Gartenbewohner mit einer Körperlänge von nur zwei bis drei Millimetern und einer oft dunkel glänzenden Färbung. Es nutzt ein Baldachinnetz (ein horizontales, tuchartiges Gespinst), welches meist in der Krautschicht (der Zone der bodennahen Pflanzen) oder an Sträuchern angelegt wird. In Deinem Garten übernimmt das Tier die Rolle eines fleißigen Insektenfängers, der vor allem kleine Fluginsekten und Läuse erbeutet. Durch diese räuberische Lebensweise trägt die Spinne zur natürlichen Regulation von Schädlingen bei, ohne dass Du eingreifen musst. Um die Ansiedlung zu fördern, solltest Du abgestorbene Pflanzenteile und Gehölzstrukturen im Garten belassen. Diese dienen als Verankerungspunkte für die Netze und bieten Schutz vor Witterung. Vermeide es, feine Gespinste in den Zweigen zu zerstören, da Du damit das Jagdrevier der Spinne entfernst. Ein strukturreicher Garten mit vielen Nischen ist der ideale Lebensraum für diese nützlichen Achtbeiner. So unterstützt Du die Artenvielfalt direkt vor Deiner Haustür.
Das Hochkopf-Buschspinnchen ist für den Menschen vollkommen harmlos und kann aufgrund seiner geringen Körpergröße die menschliche Haut nicht beißen. Es sind keine Vorsichtsmaßnahmen im Umgang mit diesem nützlichen Tier erforderlich. Eine Verwechslung mit giftigen Arten ist aufgrund der winzigen Dimensionen ausgeschlossen.
Das Hochkopf-Buschspinnchen (Entelecara acuminata) gehört zur Familie der Baldachinspinnen (Linyphiidae) innerhalb der Ordnung der Webspinnen (Araneae). Diese Art ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie in Belgien heimisch. Mit einer Körpergröße von lediglich zwei bis drei Millimetern handelt es sich um einen sehr kleinen Vertreter der Spinnentiere. Sie bewohnt vorzugsweise die Vegetation in Gärten und an Waldrändern.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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