Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Heptageniidae
Eaton, 1871
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Epeorus alpicola ist eine Insektenart aus der Gruppe der Ephemeroptera, auch bekannt als Eintagsfliegen, die sich durch ihre zarten, meist transparenten Fluegel auszeichnet. Diese Art ist in Deutschland auf der Vorwarnliste gefuehrt, was auf eine Gefaehrdung ihres Lebensraums hinweist. Als Bewohner von Fliessgewaessern sind die Larven dieser Tiere auf eine hohe Wasserqualitaet angewiesen. Die Ernaehrung der Larven erfolgt meist durch das Abweiden von Algenaufwuchs auf Steinen im Gewaesserbett. Adulte Tiere nehmen in ihrem kurzen Leben keine Nahrung mehr auf, da ihre Mundwerkzeuge verkuemmert sind. Da keine spezifischen Pflanzenbeziehungen bestehen, ist der Schutz naturnaher Gewaesserstrukturen entscheidend fuer ihr Ueberleben. In deinem Garten kannst du indirekt helfen, indem du auf chemische Pestizide verzichtest, um den Eintrag von Schadstoffen in das Grundwasser und angrenzende Gewaesser zu vermeiden. Eine naturnahe Gestaltung mit Uferrandstreifen und der Verzicht auf Versiegelung foerdern die allgemeine Biodiversitaet. Die Erhaltung von Totholz und Laub in der Umgebung bietet zudem wertvolle Lebensraeume fuer viele Insektenarten.
Die Art ist fuer den Menschen vollkommen ungefaehrlich, da sie weder sticht noch beisst. Sie gilt als wichtiger Bestandteil des aquatischen Oekosystems und ist aufgrund ihrer Gefaehrdung in Deutschland besonders schuetzenswert.
Epeorus alpicola gehoert zur Familie der Heptageniidae innerhalb der Ordnung der Ephemeroptera. Die Art ist in Deutschland verbreitet und wird aktuell in der Roten Liste in der Kategorie V als Vorwarnliste gefuehrt. Als aquatische Insekten verbringen sie den Grossteil ihres Lebenszyklus als Larven in Fliessgewaessern.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →