Bild folgtKI-generierte IllustrationEpilobium alpestre x montanum
An ihren markanten, breitblättrigen Blättern und dem kompakten Wuchs lässt sich diese Weidenröschen-Hybride (Epilobium alpestre x montanum) sofort erkennen. Mit einer Blattfläche von 517,5 mm² und einer präzisen Wuchshöhe von 0,53 m ist sie eine spannende Bereicherung für naturnahe Gärten, die den Charme von Bergregionen widerspiegeln. Da sie als natürliche Kreuzung zweier heimischer Arten auftritt, fördert sie die genetische Vielfalt in deinem grünen Refugium. Die Pflanze besetzt geschickt Nischen im Halbschatten und dient als wichtiger Baustein im ökologischen Gefüge deines Gartens. Wenn du auf der Suche nach einer authentischen Wildpflanze bist, die nicht jeder Nachbar hat, liegst du hier genau richtig.
Kompakter Bergbewohner: Diese seltene Hybride bringt alpine Vielfalt in dein Beet.
Die ökologische Bedeutung dieser Art liegt primär in ihrer Rolle als Pionierbesiedler. Dank des geringen Gewichts der Samen von nur 0,0794 mg nutzt sie die Anemochorie (Windausbreitung), um neue Standorte im Garten schnell zu erschließen. Die beachtliche Blattfläche von 517,5 mm² bietet Schutz und Lebensraum für diverse Kleinstlebewesen am Boden. Als krautige Pflanze liefert sie nach dem Absterben im Herbst wertvolle Biomasse für den Nährstoffkreislauf. In einem vernetzten Naturgarten schließt sie als Hybride ökologische Lücken zwischen den Standorten ihrer beiden Elternarten und trägt so zur Resilienz (Widerstandsfähigkeit) des lokalen Ökosystems bei.
Bitte beachte, dass diese Pflanze als nicht kindersicher eingestuft ist. Sie sollte daher nicht in Bereichen gepflanzt werden, in denen kleine Kinder unbeaufsichtigt spielen, um ein versehentliches Verschlucken von Pflanzenteilen zu vermeiden. Sollte es dennoch zu Problemen kommen, wende dich bitte an den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.53 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanze das Weidenröschen idealerweise im Frühjahr (März-Mai) oder im Herbst bis zum ersten Frost.
Wähle einen Standort im Halbschatten oder an einem lichten Gehölzrand, der dem natürlichen Lebensraum entspricht.
Achte auf einen frischen, humosen Boden; eine leichte Anreicherung mit reifem Kompost fördert die Blattentwicklung.
Halte die Wuchshöhe von 0,53 m im Blick und plane einen Pflanzabstand von etwa 35 cm ein.
Da die Pflanze nicht verholzt, kannst du die vertrockneten Triebe im Spätwinter bodennah zurückschneiden.
Die Vermehrung erfolgt oft von selbst über den Wind, behalte die Selbstaussaat bei Bedarf durch rechtzeitiges Entfernen der Samenstände im Griff.
Gute Partnerin: Die Wald-Erdbeere (Fragaria vesca) – sie besetzt als heimischer Bodendecker den Platz unter dem Weidenröschen und bevorzugt identische Bodenverhältnisse.
Dieses Gewächs gehört zur Familie der Nachtkerzengewächse (Onagraceae) und ist eine Hybride (Kreuzung) aus dem Quirl-Weidenröschen (Epilobium alpestre) und dem Berg-Weidenröschen (Epilobium montanum). Sie kommt natürlicherweise in den montanen Regionen (Berglandstufen) Deutschlands, Österreichs und der Schweiz vor, vorzugsweise an Waldrändern oder in Lichtungen. Als krautige Pflanze (nicht verholzende Pflanze) zieht sie sich im Winter vollständig in den Boden zurück. Besonders auffällig ist ihr Ausbreitungsmechanismus: Die Diasporen (Ausbreitungseinheiten) sind mit 0,0794 mg extrem leicht, was ihnen eine weite Reise durch die Luft ermöglicht.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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