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Epilobium alsinifolium
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Auch bekannt als: Mierenblättriges Weidenröschen
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An ihren kleinen, meist einzeln stehenden rosa Blüten und den fast runden, paarweise angeordneten Blättern lässt sich das Mieren-Weidenröschen (Epilobium alsinifolium) sofort erkennen. Diese zierliche Pflanze ist eine Spezialistin für kühle und sehr feuchte Standorte, was sie zu einer wertvollen Bereicherung für naturnahe Gartenecken macht. Da sie von Juli bis September blüht, bietet sie in der späten Saison eine wichtige Nahrungsquelle, wenn viele andere Alpenpflanzen bereits verblüht sind. Durch ihre Vorliebe für nährstoffarme, nasse Böden besetzt sie eine Nische, die in vielen Gärten oft ungenutzt bleibt. Wenn du einen Bachlauf oder eine kühle Sumpfzone hast, ist dieses Weidenröschen die perfekte Wahl für dich. Du tust damit aktiv etwas für die Vielfalt an Standorten in deinem Garten.
Kühle Schönheit für nasse Füße: Die alpine Spezialistin für deinen Bachrand.
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Nach aktuellen Beobachtungen spielt dieses Weidenröschen eine wichtige Rolle als spätsommerliche Futterquelle an kühlen Standorten. Die Blütezeit von Juli bis September füllt eine Lücke im Nahrungsangebot für spezialisierte Blütenbesucher der Bergregionen. Die Samen sind mit nur 0,0877 mg extrem leicht, was eine Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht. Im Winter bleiben die trockenen Stängel oft stehen und bieten Struktur in der feuchten Bodenvegetation. Da die Pflanze neutral bis schwach sauer reagiert, stabilisiert sie das ökologische Gefüge an empfindlichen Quellstandorten. Als heimische Art ist sie perfekt an das hiesige Klima angepasst und fördert die regionale Biodiversität.
Bitte beachte, dass das Mieren-Weidenröschen in gärtnerischen Datenbanken als nicht kindersicher eingestuft wird. Es empfiehlt sich daher, die Pflanze in Bereichen des Gartens anzusiedeln, die nicht primär als Spielfläche für kleine Kinder dienen. Es liegen keine spezifischen Giftigkeitsdaten vor, aber Vorsicht im Umgang ist bei dieser Art ratsam.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jul – Sep
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0,165 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Mieren-Weidenröschen gehört zur Familie der Nachtkerzengewächse (Onagraceae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz indigen (ursprünglich heimisch). Sein natürlicher Lebensraum sind kalte, nasse Standorte in höheren Lagen, wie sie an Gebirgsbächen oder in Quellfluren (feuchte Bereiche um Wasseraustritte) vorkommen. Charakteristisch ist die krautige, nicht verholzte Wuchsform mit einer sehr geringen Höhe von nur 0.16 m. Die Pflanze nutzt eine arbuskuläre Mykorrhiza (eine Symbiose zwischen Pilzen und Wurzeln zur Nährstoffaufnahme), um an mageren Standorten zu überdauern.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•pollinator_interactions
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.