Bild folgtKI-generierte IllustrationEpilobium ciliatum subsp. ciliatum
Auch bekannt als: Epilobium ciliatum subsp. ciliatum
Invasive gebietsfremde Art
Diese Art ist als invasiver Neophyt eingestuft. Sie kann heimische Ökosysteme beeinträchtigen und sollte nicht in der Natur ausgebracht werden. Bitte informiere dich vor der Pflanzung über regionale Bestimmungen.
An seinen winzigen, blassrosa Blüten und den oft rötlich überlaufenen Stängeln lässt sich das Wimper-Weidenröschen (Epilobium ciliatum subsp. ciliatum) sofort erkennen. Als Biologe betrachte ich diese Pflanze im Garten mit Vorsicht, da sie als invasiver Neophyt (eine gebietsfremde Art, die sich stark ausbreitet) eingestuft wird. Sie besitzt die Eigenschaft, heimische Pflanzenbestände durch ihr schnelles Wachstum zu verdrängen. Da sie keine spezialisierten Ansprüche stellt, besiedelt sie oft Beete, die eigentlich für unsere heimische Flora vorgesehen sind. Wenn Sie Wert auf eine stabile Biodiversität legen, sollten Sie dieses Weidenröschen genau im Auge behalten und eine unkontrollierte Ausbreitung verhindern.
Effiziente Fernausbreitung: Ein invasiver Neophyt, den man im Blick behalten muss.
Das Wimper-Weidenröschen wird als nicht kindersicher eingestuft. Es liegen zwar keine Berichte über schwere Vergiftungen vor, jedoch sollten Gartenbesitzer mit kleinen Kindern oder Haustieren generell achtsam sein, wenn Pflanzenteile verzehrt werden könnten. Im Zweifelsfall oder bei Unwohlsein kontaktieren Sie bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.778 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Wimper-Weidenröschen gehört zur Familie der Nachtkerzengewächse (Onagraceae) innerhalb der Ordnung der Myrtenartigen. Ursprünglich aus Nordamerika stammend, hat es sich in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt bevorzugt sonnige Standorte mit frischen (mäßig feuchten) Böden. Morphologisch zeichnet sich die krautige, nicht verholzte Pflanze durch ihre breitblättrige Laubstruktur aus. Die Vermehrung erfolgt hocheffizient über winzige Flugsamen, die durch den Wind über weite Strecken getragen werden können.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•DAISIE — Roy H et al. (2019), DOI: 10.15468/ybwd3x (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →