Bild folgtKI-generierte IllustrationEpilobium duriaei
Auch bekannt als: Durieu-Weidenröschen, Epilobium duriaei
An ihren zarten Blüten und der Vorliebe für kühle, feuchte Standorte lässt sich Durieus Weidenröschen (Epilobium duriaei) sofort erkennen. Diese Pflanze ist ein Juwel für spezialisierte Standorte und ökologisch höchst bedeutsam, da sie in unseren Breiten als extrem selten gilt. Mit ihrer Ansiedlung leistest du einen echten Beitrag zum Artenschutz, indem du einer Art ein Zuhause gibst, die auf der Roten Liste mit dem Status R (extrem selten) geführt wird. Sie ist perfekt angepasst an Gebiete, in denen es auch im Sommer nicht zu heiß wird. Wenn du eine feuchte Senke oder einen kühlen Gartenbereich hast, ist diese Schönheit genau die richtige Wahl für dich. Trau dich ruhig an diese Rarität heran!
Rarität für kühle Plätze: Schütze eine der seltensten Pflanzen unserer Heimat.
Die ökologische Bedeutung von Durieus Weidenröschen liegt vor allem in ihrer Seltenheit und dem Erhalt der biologischen Vielfalt. Da die Pflanze auf der Roten Liste unter der Kategorie R (extrem seltene Arten mit geringen Beständen) geführt wird, dient jeder Gartenstandort als wichtiges Schutzreservoir. In der freien Natur besetzt sie Nischen an kühlen, feuchten Orten, die für viele andere Pflanzen zu extrem sind. Obwohl spezifische Bestäuberdaten in der Datenbank fehlen, ist bekannt, dass Weidenröschen grundsätzlich als Nektarquellen dienen. Mit dieser Pflanze förderst du ein stabiles Ökosystem in feuchten Gartenbereichen und unterstützt die Erhaltung einer bedrohten einheimischen Wildpflanze.
Bitte beachte, dass Durieus Weidenröschen als nicht kindersicher eingestuft wird. Es ist ratsam, die Pflanze so zu platzieren, dass kleine Kinder nicht unbeaufsichtigt damit in Kontakt kommen. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs wende dich bitte an den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtzahl 8), die Pflanze benötigt mindestens sechs Stunden direktes Sonnenlicht.
Bodenfeuchte: Der Boden muss dauerhaft feucht sein (Feuchtezahl 9), ideal ist ein Platz mit Bodenanschluss zu Wasserstellen.
Temperatur: Achte auf einen kühlen Standort; staubedingte Hitze verträgt diese alpine Art nicht gut.
Bodenbeschaffenheit: Als Mittelzehrer benötigt sie einen normalen Gartenboden ohne übermäßige Düngung.
Pflanzzeit: Setze die Jungpflanzen im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in die Erde.
Pflanzabstand: Halte etwa 30 cm Abstand zu Nachbarpflanzen, damit sie sich gut entwickeln kann.
Pflege: Da sie Feuchtigkeit liebt, darf die Erde nie ganz austrocknen; Mulchen hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten.
Pflanzpartner: Gute Nachbarin ist die Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris) – sie teilt die Vorliebe für nasse Füße und blüht zeitlich versetzt.
Durieus Weidenröschen gehört zur Familie der Nachtkerzengewächse (Onagraceae) und ist eine indigene (ursprünglich einheimische) Art in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst kühle, oft alpine Standorte auf feuchten Böden, was sich in der Temperaturzahl 3 (Kalt) widerspiegelt. Morphologisch zeichnet sie sich durch den für Weidenröschen typischen Aufbau aus, geht aber eine besondere Symbiose ein: die Arbuskuläre Mykorrhiza (eine Form der Pilz-Wurzel-Gemeinschaft zur Nährstoffaufnahme). Als ausdauernde krautige Pflanze ist sie fest in der regionalen Flora verankert, wenn auch nur noch an wenigen Orten zu finden.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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