Bild folgtKI-generierte IllustrationEpilobium fleischeri
Auch bekannt als: Fleischer-Weidenröschen
Wer Fleischers Weidenröschen einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren leuchtenden Blüten, die von Juli bis September erscheinen, und ihrer kompakten Wuchsform ist sie ein echtes Juwel für den Garten. Als heimische Art ist sie in Deutschland vom Aussterben bedroht (Rote Liste 1), weshalb du mit ihrer Ansiedlung einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt leistest. Sie ist eine klassische Pionierpflanze (Art, die Rohböden als Erstbesiedlerin nutzt) und kommt mit sehr nährstoffarmen Bedingungen zurecht. Wenn du einen sonnigen Platz auf magerem Boden frei hast, machst du mit dieser Wahl alles richtig.
Rette eine Rarität: Die vom Aussterben bedrohte Schönheit für magere Sonnenplätze.
Da Fleischers Weidenröschen in Deutschland als vom Aussterben bedroht gilt, ist ihr ökologischer Wert vor allem im Erhalt der genetischen Vielfalt unserer Heimatflora zu sehen. Ihre Samen sind mit nur 0,1456 mg extrem leicht und werden über weite Strecken durch den Wind verbreitet, was sie zu einer wichtigen Pionierart für neue Lebensräume macht. Sie schließt Lücken auf kargen Standorten, an denen kaum andere Pflanzen überdauern können. Mit ihrer Blütezeit von Juli bis September stellt sie zudem ein spätsommerliches Nahrungsangebot bereit. Auch ohne spezifische Bestäuberdaten ist klar: Eine solche Rarität im Garten zu pflegen, ist aktiver Naturschutz.
Bitte beachte, dass Fleischers Weidenröschen als nicht kindersicher eingestuft wird. Es ist daher ratsam, die Pflanze so zu platzieren, dass kleine Kinder keinen direkten Zugriff darauf haben, und darauf zu achten, dass keine Pflanzenteile verzehrt werden. Bei Unfällen oder Verdacht auf Vergiftung ist der Giftnotruf unter 0228 19 240 erreichbar.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jul – Sep
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0.277 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtzahl 9), da die Pflanze maximale Helligkeit für die Blütenbildung benötigt.
Boden: Der Untergrund sollte sauer (Reaktionszahl 2) und sehr nährstoffarm sein (Schwachzehrer). Ein mageres Kiesbeet oder ein Heidegarten sind ideal.
Feuchtigkeit: Achte darauf, dass der Boden frisch (mäßig feucht) bleibt, aber vermeide Staunässe.
Wuchshöhe: Plane mit einer exakten Höhe von 0,28 m, was sie zu einer idealen Pflanze für den Vordergrund macht.
Pflanzzeit: Setze die Pflanze im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange kein Bodenfrost herrscht.
Vermehrung: Die Pflanze sät sich über sehr leichte Samen (0,1456 mg) durch den Wind selbst aus.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich; das Stehenlassen der Triebe schützt das Herz der Pflanze im Winter.
Pflanzpartner: Die Besenheide (Calluna vulgaris) ist eine hervorragende Partnerin, da sie die gleichen sauren und mageren Bodenverhältnisse bevorzugt.
Fleischers Weidenröschen (Epilobium fleischeri) gehört zur Familie der Nachtkerzengewächse (Onagraceae) und ist in Deutschland sowie der Schweiz heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum sind frische, aber nährstoffarme und saure Standorte, oft in sonnigen Gebirgslagen oder an Flussufern. Botanisch handelt es sich um eine krautige Pflanze (nicht verholzend) mit einer fixen Wuchshöhe von 0,28 m. Auffällig sind ihre breitblättrigen Laubblätter und die für die Gattung Chamaenerion typische Blütenanordnung.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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