Bild folgtKI-generierte IllustrationEpilobium hirsutum x montanum
An ihren Merkmalen, die zwischen den beiden Elternarten vermitteln, lässt sich diese Hybride (Epilobium hirsutum x montanum) im Garten identifizieren. Als krautige Pflanze bringt sie mit einer stattlichen Höhe von 1,15 m Struktur in Deine Beete, ohne dabei zu verholzen. In der naturnahen Gartengestaltung ist sie wertvoll, da sie als Pionierpflanze schnell offene Bodenstellen besiedelt und mit ihren breiten Blättern den Boden beschattet. Ihre extrem leichten Samen werden durch den Wind verbreitet und können so auch entlegenere Gartenbereiche bereichern. Wenn Du einen halbschattigen Platz mit ausreichend Feuchtigkeit hast, wirst Du an dieser robusten Kreuzung viel Freude haben.
Stattliche Pionierpflanze mit 1,15 m Höhe für lebendige, feuchte Gartenbereiche.
Diese Hybride übernimmt eine wichtige Funktion als Bodenfestiger und Schattenspender in feuchteren Gartenbereichen. Mit ihren großen Blattflächen von über 1147 mm² trägt sie maßgeblich zur Regulierung des Mikroklimas (Kleinklima in unmittelbarer Umgebung der Pflanze) bei. Die Produktion extrem leichter Diasporen (Ausbreitungseinheiten) von nur etwa 0,11 mg ermöglicht eine effektive Windausbreitung, was sie zu einer wertvollen Art für die Vernetzung von Lebensräumen macht. Auch wenn keine spezifischen Tierbeziehungen in den Daten vorliegen, bieten solche krautigen Hochstauden generell wichtige Versteckmöglichkeiten für Amphibien und Insekten im bodennahen Bereich.
Bitte beachte, dass diese Pflanze offiziell als nicht kindersicher eingestuft ist. Auch wenn keine spezifischen Giftstoffe für diese Hybride gelistet sind, sollte der Verzehr vermieden werden. Sollten Kinder Pflanzenteile verschluckt haben, ist zur Sicherheit der Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240 erreichbar.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.15 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen Platz im Halbschatten oder in der Sonne, idealerweise dort, wo die Erde nicht vollständig austrocknet.
Boden: Ein nährstoffreicher, humoser Boden wird bevorzugt, um die volle Wuchshöhe von 1,15 m zu erreichen.
Pflanzzeit: Setze junge Exemplare im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in den Garten.
Pflanzabstand: Halte etwa 40 bis 50 cm Abstand zu Nachbarpflanzen ein, damit sich die breiten Blätter entfalten können.
Vermehrung: Die Pflanze sorgt durch ihre leichten Samen (0,1147 mg) selbst für die Fernausbreitung (Verbreitung über weite Distanzen durch Wind).
Pflege: Ein Rückschnitt im Spätwinter ist ausreichend, da die oberirdischen Teile im Herbst absterben.
Bodenfeuchte: Achte besonders in trockenen Sommern auf eine gleichmäßige Wasserversorgung.
Gute Partnerin: Der Gewöhnliche Blutweiderich (Lythrum salicaria) passt hervorragend, da er ähnliche Ansprüche an die Bodenfeuchte stellt und die vertikale Struktur ergänzt.
Diese Pflanze ist eine natürliche Hybride aus dem Zottigen Weidenröschen (Epilobium hirsutum) und dem Berg-Weidenröschen (Epilobium montanum) innerhalb der Familie der Nachtkerzengewächse (Onagraceae). Sie tritt in Mitteleuropa dort auf, wo sich die Lebensräume der Elternarten überschneiden, meist an Waldrändern oder in feuchten Gräben. Morphologisch zeichnet sie sich durch eine exakte Wuchshöhe von 1,15 m und beachtliche Blattflächen von etwa 1148 mm² aus. Als Hemikryptophyt (Pflanze, deren Überdauerungsknospen an der Erdoberfläche liegen) übersteht sie den Winter problemlos im Boden.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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