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Epilobium palustre x parviflorum
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Typisch für dieses spezielle Weidenröschen (Epilobium palustre x parviflorum) sind der niedrige Wuchs von genau 0,27 Metern und die breitblättrige Blattform. Als Hybrid (Kreuzung zweier Arten) besetzt es eine spannende ökologische Nische in feuchteren Gartenarealen. Da die Pflanze nicht verholzt, fügt sie sich geschmeidig in krautige Uferbepflanzungen ein. Durch ihre extrem leichten Samen sorgt sie selbst für ihre Fernausbreitung über den Wind im Garten. Wenn du einen Teichrand oder eine dauerhaft feuchte Senke hast, kannst du mit dieser Art als langlebiger Lückenfüller wenig falsch machen.
Kompakter Hybrid-Spezialist: 27 Zentimeter Naturkraft für nasse Gartenstellen.
Nach aktuellen Daten liegt die ökologische Bedeutung dieser Art vor allem in ihrer Strategie zur Fernausbreitung durch Anemochorie (Windausbreitung). Mit einem sehr geringen Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von nur 0,0639 Milligramm kann die Pflanze neue, feuchte Lebensräume im Garten eigenständig besiedeln. Da sie krautig wächst und keine Verholzungen bildet, bietet sie während der Vegetationsperiode eine weiche Struktur für die Bodenfauna in Feuchtgebieten. Spezifische Bestäuberbeziehungen sind für diesen Hybriden nicht in den Daten hinterlegt, doch als heimisches Nachtkerzengewächs ist sie ein fester Bestandteil der regionalen Biodiversität.
In Bezug auf die Gartensicherheit ist zu beachten, dass diese Pflanze als nicht kindersicher eingestuft wird. Auch wenn keine schweren Vergiftungsfälle bekannt sind, sollten Pflanzenteile nicht verzehrt werden. Bei Unwohlsein nach versehentlichem Verschlucken ist der Giftnotruf 0228 19 240 erreichbar. Ein vorsichtiger Umgang in Gärten mit kleinen Kindern ist daher ratsam.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Sep
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,27 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Diese Pflanze gehört zur Familie der Nachtkerzengewächse (Onagraceae) und ist eine natürliche Kreuzung, die im gesamten DACH-Raum vorkommen kann. Ihr Lebensraum umfasst klassischerweise Feuchtwiesen (nasse, oft zeitweise überschwemmte Wiesen) und Grabenränder. Morphologisch zeichnet sie sich durch eine Blattfläche von rund 300 Quadratmillimetern aus, wobei die Blätter eine krautige Struktur aufweisen. Trotz ihrer geringen Wuchshöhe von 0,27 Metern ist sie eine robuste Erscheinung in der heimischen Sumpfflora.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.