Bild folgtKI-generierte IllustrationEpilobium tetragonum
Auch bekannt als: Epilobium adnatum
7
Arten
interagieren
9
Interaktionen
dokumentiert
An ihrem markant vierkantigen Stängel lässt sich das Vierkantige Weidenröschen (Epilobium tetragonum) sofort erkennen. Diese heimische Wildpflanze ist ein unaufdringlicher, aber wertvoller Bewohner unserer Gärten, der oft ganz von allein erscheint. Als Pionierpflanze besiedelt sie gerne offene Bodenstellen und sorgt so für natürliche Vielfalt in deinen Staudenbeeten. Da sie zu den indigenen (heimischen) Arten zählt, passt sie perfekt in unser lokales Ökosystem. Du machst also alles richtig, wenn du diesem robusten Nachtkerzengewächs ein Plätzchen in der Sonne gönnst. Schau im Sommer ruhig öfter mal hin, wer sich an den zarten Blüten einfindet.
Vierkantig, robust und heimisch: Die perfekte Lückenfüllerin für Sonnenbeete.
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Das Vierkantige Weidenröschen bereichert deinen Garten als verlässliche heimische Wildstaude. Von Juni bis August bietet es ein kontinuierliches Blütenangebot, das in die natürliche Nahrungskette integriert ist. Besonders bemerkenswert ist die Fernausbreitung der Samen: Mit einem Gewicht von nur 0,03 Milligramm werden sie vom Wind getragen. Diese Samen dienen im Spätherbst und Winter als wichtige Nahrungsquelle für Vögel, sofern du die vertrockneten Fruchtstände stehen lässt. Als indigene Art ist sie zudem bestens an die hiesigen klimatischen Bedingungen angepasst. Durch die Förderung solcher Pionierpflanzen unterstützt du die natürliche Dynamik und Strukturvielfalt auf deinem Grundstück.
In Bezug auf die Sicherheit im Garten ist festzuhalten, dass das Vierkantige Weidenröschen nicht als explizit kindersicher eingestuft wird. Achte daher beim Gärtnern darauf, wenn kleine Kinder oder Haustiere die Flächen nutzen. Da keine spezifischen Giftwarnungen vorliegen, ist ein normaler, achtsamer Umgang ausreichend. Eine Verwechslung mit stark giftigen Doppelgängern ist aufgrund der charakteristischen Stängelform für aufmerksame Beobachter unwahrscheinlich.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Nektarwert
1
Pollenwert
1
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.527 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz im Garten (Ellenberg Lichtwert 7), damit die Pflanze kräftig gedeiht.
Der Boden sollte frisch sein, also eine gleichmäßige, mäßige Feuchtigkeit aufweisen.
Als Mittelzehrer (Ellenberg Nährstoffwert 5) kommt die Art mit normalem, mäßig nährstoffreichem Gartenboden bestens zurecht.
Achte auf eine neutrale bis schwach saure Bodenreaktion (Ellenberg-Wert 6).
Pflanze am besten im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
Da die Samen mit nur 0,03 mg extrem leicht sind, verbreitet sich die Pflanze leicht durch Wind – ein Rückschnitt vor der Samenreife verhindert die Ausbreitung.
Die Pflanze ist nicht verholzt und zieht sich im Winter komplett zurück.
Gute Partnerin: Die Echte Johanniskraut (Hypericum perforatum) – sie bevorzugt ähnliche Lichtverhältnisse und ergänzt das Weidenröschen in naturnahen Pflanzungen perfekt.
Das Vierkantige Weidenröschen (Epilobium tetragonum) gehört zur Familie der Nachtkerzengewächse (Onagraceae). Es ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt bevorzugt frische Standorte auf neutralen bis schwach sauren Böden. Morphologisch ist die Art gut an den vier erhabenen Längsleisten am Stängel zu identifizieren, die ihr eine fast quadratische Form verleihen. Als krautige Pflanze verholzt sie nicht und bildet typische breitblättrige Laubblätter aus. In der Natur findet man sie oft an Grabenrändern oder auf Brachflächen.
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →