Bild folgtKI-generierte IllustrationEpistrophe grossulariae
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Typisch für die Große Wiesenschwebfliege (Epistrophe grossulariae) ist ihr breiter, flacher Hinterleib mit den auffälligen, leuchtend gelben Binden auf schwarzem Grund. Wenn du sie im Garten beobachtest, fällt dir sicher ihr rasanter Schwirrflug auf, bei dem sie wie ein kleiner Hubschrauber in der Luft stehen bleibt. Die Art bildet in unseren Breiten eine Generation pro Jahr aus. Das Weibchen legt seine Eier gezielt in der Nähe von Blattlauskolonien ab, da sich die Larven räuberisch von diesen Pflanzenschädlingen ernähren. Im Frühsommer besucht die Schwebfliege gerne die Rote Lichtnelke (Silene dioica) oder den Kriechenden Hahnenfuß (Ranunculus repens). Zur Hochsommerzeit findest du sie oft an der Gewöhnlichen Kratzdistel (Cirsium vulgare) oder der Brombeere (Rubus fruticosus agg.), während sie im Spätsommer die Wasser-Minze (Mentha aquatica) schätzt. Die Larve überwintert in der Laubschicht oder im obersten Bodenbereich in einer Diapause (Ruhezustand). Du kannst diese nützliche Fliege fördern, indem du heimische Wildblumen pflanzt und im Herbst das Falllaub unter Sträuchern als Winterquartier liegen lässt. So hilfst du dabei, ein natürliches Gleichgewicht gegen Blattläuse zu erhalten.
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Die Große Wiesenschwebfliege ist völlig harmlos, besitzt keinen Stachel und kann nicht beißen. Ihr wespenähnliches Aussehen ist eine reine Mimikry (Schutznachahmung), um Fressfeinde abzuschrecken. Als fleißige Bestäuberin und Blattlausvertilgerin ist sie ein überaus nützlicher und gern gesehener Gast in jedem Naturgarten.
Diese Art gehört zur Familie der Schwebfliegen (Syrphidae) innerhalb der Ordnung der Zweiflügler (Diptera). Die Große Wiesenschwebfliege ist in ganz Mitteleuropa verbreitet und besiedelt bevorzugt blütenreiche Wiesen sowie Waldränder. Mit einer Körperlänge von etwa 10 bis 13 Millimetern ist sie eine recht stattliche Erscheinung unter den heimischen Schwebfliegen. Ein wichtiges Merkmal zur Unterscheidung von ähnlichen Arten ist die glänzende Thorax-Oberseite (Brustabschnitt) und die spezifische Form der gelben Binden, die am Rand des Hinterleibs oft schmaler werden.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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