Bild folgtKI-generierte IllustrationEragrostis elongata
Auch bekannt als: Eragrostis elongata
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
Kaum zu übersehen: Eragrostis elongata besticht durch ihre beachtliche Größe von 1,8 Metern und ihre breitblättrige Wuchsform. Dieses Süßgras bringt eine ruhige Struktur in deinen Garten und dient als wertvoller Sichtschutz sowie als natürliches Gestaltungselement. Da es sich um eine eher seltene Art handelt, leistest du mit ihrer Anpflanzung einen Beitrag zur botanischen Vielfalt. Die extrem leichten Samen werden durch den Wind weit verbreitet, was die natürliche Dynamik in deinem Außenbereich fördert. Wenn du ein Auge für architektonische Gräser hast, ist diese Pflanze eine wunderbare Wahl für dich.
Imposanter Sichtschutz mit 1,8 Metern Höhe und filigraner Leichtigkeit.
Nach aktuellen Bestäubungsdaten liegen für diese spezifische Art keine direkten Abhängigkeiten von spezialisierten Insekten vor. Dennoch erfüllt das Gras wichtige ökologische Funktionen im Garten. Mit einer Wuchshöhe von 1,8 m bietet es wertvolle Deckung und Rückzugsorte für bodennah lebende Kleintiere. Die winzigen Samen, die nur 0,03 mg wiegen, dienen als Nahrung für verschiedene Samenfresser unter den Vögeln, die im Winter die stehengelassenen Rispen absuchen. Da die Pflanze breitblättrig ist, bietet sie zudem eine große Fläche für Taubildung, was Kleininsekten als Wasserquelle dient.
Diese Pflanze ist als nicht kindersicher eingestuft. Wie bei vielen hohen Süßgräsern können die Blattränder scharfkantig sein, was bei unvorsichtiger Berührung zu kleinen Schnittverletzungen führen kann. Es empfiehlt sich daher, das Gras nicht direkt an schmalen Spielwegen zu pflanzen. Es sind keine Giftstoffe bekannt, die für Menschen oder Haustiere bei Kontakt gefährlich wären.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
1.8 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort, da Gräser dieser Gattung viel Licht für eine stabile Halmbildung benötigen.
Achte auf einen durchlässigen, eher mageren Boden; Staunässe sollte unbedingt vermieden werden.
Pflanzzeit Frühling: Setze das Gras idealerweise im April oder Mai, damit es vor dem ersten Winter gut einwurzelt.
Halte aufgrund der Endhöhe von 1,8 m einen Pflanzabstand von mindestens 80 bis 100 cm zu Nachbarpflanzen ein.
Eine Bodenvorbereitung mit Sand oder feinem Kies hilft, die Durchlässigkeit bei schweren Böden zu verbessern.
Schneide die vertrockneten Halme erst im späten Frühjahr (März) zurück, um das Herz der Pflanze vor Frost zu schützen.
Die Vermehrung erfolgt unkompliziert über die Selbstaussaat der nur 0,03 mg leichten Samen.
Gute Partnerin: Gemeine Wegwarte (Cichorium intybus) – sie teilt die Vorliebe für sonnige Standorte und bildet mit ihren blauen Blüten einen reizvollen Kontrast zum hohen Gras.
Eragrostis elongata gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und zur Gattung der Liebesgräser. In Mitteleuropa tritt sie meist als Neophyt (nach 1492 eingewanderte Pflanzenart) auf und besiedelt bevorzugt Ruderalstellen (vom Menschen geprägte Rohbodenstandorte). Auffällig ist ihr für Liebesgräser ungewöhnlich hoher Wuchs und die Blattoberfläche von 675 Quadratmillimetern. Als nicht verholzende Pflanze zieht sie sich im Winter vollständig zurück, um im Frühjahr aus der Basis neu auszutreiben.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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