Bild folgtKI-generierte IllustrationEragrostis virescens
Auch bekannt als: Eragrostis virescens
Mit ihren lockeren, fast wolkenartigen Blütenständen fällt das Chilenische Liebesgras (Eragrostis virescens) sofort auf. Du erkennst dieses Gras an den feinen Rispen (verzweigte Blütenstände), die ab Juli wie ein zarter Schleier über dem Boden schweben. In deinem Garten dient es als wichtiger Strukturgeber, der bis in den späten November hinein attraktiv bleibt. Auch wenn es eine eher unauffällige Art ist, bietet es Rückzugsorte für nützliche Bodenbewohner wie Laufkäfer (Carabidae). Da es genau 0,47 m hoch wird, eignet es sich hervorragend für den vorderen Bereich deiner Beete. Du machst alles richtig, wenn du dieses filigrane Gras als natürlichen Lückenfüller einsetzt.
Filigraner Strukturgeber: Ein zarter Schleier für sonnige Gartenplätze.
Obwohl für diese spezielle Art noch keine detaillierten Bestäubungsdaten vorliegen, leisten Gräser einen wertvollen Beitrag zur Artenvielfalt. Die dichten Halme bieten Schutz und Überwinterungsmöglichkeiten für nützliche Insekten wie Spinnen und Laufkäfer (Carabidae). Im Winter sind die Samenstände eine willkommene Nahrungsquelle für Vögel, beispielsweise für den Stieglitz (Carduelis carduelis), der die feinen Samen aus den Rispen pickt. Da das Gras bis in den November hinein Struktur bietet, hilft es dabei, das Mikroklima im Beet stabil zu halten und den Boden vor direkter Austrocknung zu schützen.
Bitte beachte, dass dieses Gras als nicht kindersicher eingestuft wird. Es ist zwar keine spezifische Giftwirkung bekannt, aber Gräser können scharfkantig sein oder bei Verzehr Reizungen verursachen. Im Falle eines Verzehrs kontaktiere bitte sicherheitshalber den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Nov
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.472 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle für das Gras einen vollsonnigen Platz, der mindestens 6 Stunden direkte Sonne erhält.
Der Boden sollte durchlässig und eher mager (nährstoffarm) sein, um die Standfestigkeit zu fördern.
Pflanzzeit: Setze das Gras im Frühling zwischen April und Mai oder im Herbst bis Ende Oktober.
Achte auf die Endhöhe von genau 0,47 m bei der Beetplanung.
Gießen ist nur bei extremer Trockenheit nötig, da das Gras gut an Wärme angepasst ist.
Ein Rückschnitt sollte erst im zeitigen Frühjahr erfolgen, damit die Halme im Winter als Schutz dienen.
Die Pflanze sät sich an offenen Bodenstellen gern selbst aus.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) – sie hat ähnliche Standortansprüche und bietet mit ihren violetten Blüten einen tollen Kontrast zum feinen Gras.
Das Chilenische Liebesgras gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und zur Ordnung der Süßgrasartigen (Poales). Ursprünglich in Südamerika beheimatet, besiedelt es in Mitteleuropa bevorzugt Ruderalflächen (vom Menschen geprägte Rohbodenstandorte) und Wegränder. Es handelt sich um ein krautiges, nicht verholzendes Gras mit breitblättrigen Halmen. Mit einer Wuchshöhe von 0,47 m bleibt es kompakt. Morphologisch auffällig sind die fein verzweigten, oft grünlich oder leicht violett schimmernden Blütenstände, die für die Gattung der Liebesgräser (Eragrostis) typisch sind.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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