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Erigeron alpinus subsp. intermedius
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Auch bekannt als: Erigeron alpinus subsp. intermedius
5
Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst das Hohe Alpen-Berufkraut an seinen feinen, meist lila Zungenblüten, die sich wie ein Strahlenkranz um das gelbe Zentrum schmiegen. Als Biologe schätze ich diese Rarität besonders, da sie auf der Roten Liste steht und spezialisierten Faltern wie dem Alpen-Scheckenfalter (Melitaea varia) wertvolle Nahrung bietet. Mit nur 0.12 m Wuchshöhe ist sie ein kleiner, aber robuster Gast für deinen Steingarten. Wenn du kalkhaltige Standorte hast, machst du mit dieser Wahl alles richtig. Du holst dir damit ein echtes Stück unberührter Gebirgsnatur direkt vor die Haustür.
Alpine Seltenheit: Ein 12 cm kleiner Magnet für seltene Scheckenfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist dieses Berufkraut eine wichtige Tankstelle für spezialisierte Schmetterlinge. Besonders Scheckenfalter wie der Alpen-Scheckenfalter (Melitaea varia), der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und der Südliche Scheckenfalter (Melitaea aetherie) profitieren von dem Nektarangebot. Auch der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) und der Spanische Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) besuchen die Blüten regelmäßig. Mit ihrem sehr geringen Diasporengewicht (Samengewicht) von nur 0.23 mg nutzt die Pflanze den Wind für ihre Fernausbreitung. Da sie als extrem selten (Rote Liste R) eingestuft ist, leistet du mit ihrer Pflege einen aktiven Beitrag zum Artenschutz.
Bitte beachte, dass das Hohe Alpen-Berufkraut als nicht kindersicher eingestuft wird. Auch wenn keine akute schwere Giftigkeit bekannt ist, sollten Kinder im Garten zur Vorsicht angehalten werden, keine Pflanzenteile in den Mund zu nehmen. In einem naturnah gestalteten Gartenbereich ist sie jedoch ein unbedenklicher und wertvoller Bewohner.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jul – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,118 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Erigeron alpinus subsp. intermedius gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Ursprünglich ist sie in den Hochgebirgen Mitteleuropas heimisch, wo sie als Indigen (einheimisch) gilt. Ihr natürlicher Lebensraum sind alpine Rasen und Felsfluren auf kalkhaltigen, basenreichen Böden (Reaktionswert 8). Als krautige Pflanze bleibt sie mit genau 0.12 m sehr niedrig. Besonders auffällig sind die breitblättrigen Laubblätter und die für Berufkräuter typischen Körbchenblüten, die trotz der alpinen Herkunft auch in passenden Gartenlagen gut gedeihen.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.