Bild folgtKI-generierte IllustrationErigeron bonariensis
Auch bekannt als: Erigeron bonariensis
Mit ihren graugrünen, behaarten Stängeln und den dichten, rispigen Blütenständen fällt die Argentinische Berufpflanze (Erigeron bonariensis) sofort auf. Als robuster Korbblütler bereichert sie den Naturgarten vor allem in der späten Saison, wenn sie von Juli bis Oktober ihre Blüten öffnet. Da sie auch an kargen Stellen gedeiht, schließt sie wertvolle Lücken im herbstlichen Nahrungsangebot für spätauftretende Bestäuber. Die krautige Pflanze erreicht eine präzise Wuchshöhe von 0.46 m und lässt sich so wunderbar in sonnige Beete integrieren. In deinem Garten ist sie eine unkomplizierte Begleiterin, die zeigt, dass auch unscheinbare Gäste einen hohen ökologischen Wert besitzen.
Spätblühende Robustheit: Ein Farbtupfer von 0,46 m Höhe bis in den Oktober.
Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist die Pflanze besonders durch ihre Blütezeit von Juli bis Oktober ökologisch bedeutsam. In dieser Zeit stellt sie eine verlässliche Ressource dar, wenn viele andere Arten bereits verblüht sind. Da keine spezifischen Beziehungsdaten zu einzelnen Insektenarten vorliegen, ist sie als Generalistin für verschiedene spätfliegende Bestäuber einzustufen. Die extrem leichten Diasporen (Samen) von 0.1639 mg dienen zudem als potenzielle Nahrung für Kleinvögel in der kalten Jahreszeit. Ihre Blattfläche von 804.51 mm² trägt zur Bodenbeschattung in sonst kargen Gartenbereichen bei. Da sie nicht verholzt, bietet das Pflanzenmaterial im Winter ein weiches Versteck für überwinternde Nützlinge.
Die Argentinische Berufpflanze wird als nicht kindersicher eingestuft. Bei der Gartenarbeit ist ein vorsichtiger Umgang ratsam, da der Kontakt mit Pflanzenteilen bei empfindlichen Personen Reizungen auslösen kann. Im Falle einer versehentlichen Aufnahme oder bei Unsicherheiten wende dich bitte an den Giftnotruf 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Okt
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.457 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen und warmen Platz, idealerweise an Mauerkanten oder in sonnigen Beeten.
Boden: Die Pflanze ist sehr anpassungsfähig und benötigt keine besondere Bodenvorbereitung; magere Böden werden bevorzugt.
Wuchshöhe: Plane bei der Pflanzung genau 0.46 m Platz in der Höhe ein.
Pflanzzeit Frühling: Setze junge Exemplare idealerweise zwischen März und Mai in die Erde.
Pflanzzeit Herbst: Eine Pflanzung ist auch von September bis November möglich, solange der Boden offen ist.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet sich durch Selbstaussaat; ihre Diasporen (Ausbreitungseinheiten) wiegen nur 0.1639 mg und werden vom Wind getragen.
Pflege: Da sie nicht verholzt, können vertrocknete Triebe im Spätwinter bodennah entfernt werden.
Gute Partnerin: Die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium) – sie besitzt ähnliche Ansprüche an Trockenheit und Sonne und ergänzt das feine Blütenbild.
Die Argentinische Berufpflanze (Erigeron bonariensis) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) innerhalb der Ordnung der Asternartigen. Ursprünglich in Südamerika heimisch, hat sie sich in Mitteleuropa vor allem an Ruderalstellen (vom Menschen geprägte Rohböden wie Wegränder oder Schotterflächen) verbreitet. Morphologisch zeichnet sie sich als krautige, nicht verholzte Pflanze mit breitblättriger Laubstruktur aus. Trotz ihrer Herkunft ist sie fest in die hiesige Flora integriert und besiedelt bevorzugt warme, offene Standorte.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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