Bild folgtKI-generierte IllustrationErigeron borealis
Auch bekannt als: Erigeron borealis
Typisch für das Nördliche Berufkraut (Erigeron borealis) sind die zarten Blütenkörbchen und der kompakte, krautige Wuchs von genau 0,14 m Höhe. In deinem Naturgarten ist diese Art besonders wertvoll, da sie eine ungewöhnlich lange Blütezeit von Juni bis in den Januar hinein aufweist und so das Gartenjahr weit über das Übliche hinaus begleitet. Auch wenn keine spezifischen Insektendaten vorliegen, bereichert dieser Korbblütler (Pflanzenfamilie mit scheibenförmigen Blütenständen) das späte Nahrungsangebot im Gartenareal. Die leichten Samen werden durch den Wind verbreitet und sorgen für eine natürliche Dynamik in deinen Beeten. Wenn du eine robuste Pflanze für magere, sonnige Standorte suchst, liegst du hier genau richtig.
Kompakter Alpinkünstler: Nur 14 Zentimeter hoch und blühfreudig bis in den Januar.
Die ökologische Bedeutung dieser Art liegt vor allem in ihrer außergewöhnlichen Phänologie (jahreszeitlicher Entwicklungsablauf), da die Blütezeit bis in den Januar reicht. Mit einem geringen Diasporengewicht von 0,26 mg nutzt die Pflanze den Wind zur Fernausbreitung, was zur Vernetzung von Lebensräumen im Garten beiträgt. Die breitblättrigen Grundblätter bieten am Boden Schutz für kleine Wirbellose während der Wintermonate. Da die Pflanze nicht verholzt, gliedert sie sich nach dem Absterben schnell wieder in den Stoffkreislauf des Bodens ein. Die späte Verfügbarkeit von Blütenstrukturen bietet einen optischen und strukturellen Mehrwert in einer Zeit, in der die meisten anderen heimischen Stauden bereits eingezogen sind.
Bitte beachte, dass das Nördliche Berufkraut als nicht kindersicher eingestuft wird. Es ist daher ratsam, Kindern zu erklären, dass die Pflanze nicht für den Verzehr geeignet ist. Im Falle einer versehentlichen Aufnahme kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jan
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.14 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz, da die Pflanze als Gebirgsart eine hohe Lichtintensität benötigt.
Der Boden sollte mager und sehr gut durchlässig sein; mische bei Bedarf Sand oder feinen Kies unter, um Staunässe zu vermeiden.
Pflanzzeit Frühling: Setze junge Pflanzen idealerweise zwischen März und Mai in die Erde.
Pflanzzeit Herbst: Von September bis November kannst du ebenfalls pflanzen, solange der Boden offen ist.
Halte die Pflanze eher trocken; zusätzliches Gießen ist nur bei lang anhaltender Hitze notwendig.
Düngung ist nicht erforderlich, da die Art an nährstoffarme Bedingungen angepasst ist.
Lass die verblühten Stände über den Winter stehen, da die Samenreife bis in den Januar andauern kann.
Vermehrung erfolgt ganz natürlich durch Windausbreitung der leichten Samen.
Gute Partnerin: Die Alpen-Grasnelke (Armeria alpina) – sie gedeiht unter identischen mageren Bedingungen und ergänzt das alpine Flair perfekt.
Das Nördliche Berufkraut gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist vorwiegend in den alpinen Regionen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz beheimatet. Sein natürlicher Lebensraum sind alpine Magerrasen (nährstoffarme Wiesen) und Felsfluren, wo es an extreme Witterungsbedingungen angepasst ist. Die Pflanze wächst rein krautig, verholzt also nicht, und erreicht eine präzise Wuchshöhe von 0,14 m. Die breitblättrige Rosette weist eine Blattfläche von 80,92 mm² auf, was eine effiziente Lichtnutzung bei gleichzeitigem Schutz vor Austrocknung ermöglicht. Als Ausbreitungsstrategie nutzt die Art extrem leichte Diasporen (Ausbreitungseinheiten), die lediglich 0,26 mg wiegen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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