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Erigeron macrophyllus
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An den namensgebenden, auffallend großen Laubblättern lässt sich das Großblättrige Berufkraut (Erigeron macrophyllus) sofort erkennen. Da diese Art in Deutschland und Österreich heimisch ist, aber auf der Roten Liste steht, leisten Sie mit der Pflanzung einen echten Beitrag zum lokalen Artenschutz. Sie bietet eine wichtige Struktur in naturnahen Gärten und dient als verlässliche Nahrungsquelle für die heimische Insektenwelt, wenn viele andere Blüten bereits verblüht sind. Da keine spezifischen Daten zu einzelnen Insektenarten vorliegen, betrachten wir sie als wertvollen Allrounder für Korbblütler-Besucher. Wenn Sie eine seltene, aber robuste Staude suchen, machen Sie mit dieser Wahl alles richtig.
Ein seltener heimischer Schatz: Holen Sie sich echte Wildnatur in den Garten.
Als heimischer Korbblütler (Asteraceae) stellt das Großblättrige Berufkraut eine wichtige Ressource für das regionale Ökosystem dar. Die flachen Blütenkörbe sind leicht zugänglich für verschiedene Insektengruppen, die hier Nektar und Pollen sammeln. Da die Art in Deutschland auf der Roten Liste geführt wird, sichert jeder Standort im Garten das Überleben dieser selten gewordenen Pflanze. Im Winter bieten die stehengelassenen Stängel wertvolle Strukturen für überwinternde Kleinstlebewesen. Durch ihre späte Blühphase schließt sie eine wichtige Versorgungslücke im Gartenjahr. Sie fördert damit die allgemeine Biodiversität in Ihrem Wohnumfeld nachhaltig.
Das Großblättrige Berufkraut wird als nicht kindersicher eingestuft. Bei empfindlichen Personen kann der Kontakt mit den Pflanzenteilen Hautreizungen auslösen. Sollten Teile der Pflanze versehentlich verzehrt worden sein, wenden Sie sich bitte an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Sep
Bioregion
Continental
Das Großblättrige Berufkraut gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Mitteleuropa eine indigene Art (eine ursprünglich einheimische Pflanze). Ihr natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Deutschland und Österreich, wo sie bevorzugt an krautreichen Waldrändern und in Gebüschen wächst. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihren aufrechten Wuchs und die im Vergleich zu anderen Berufkraut-Arten deutlich breiteren, eiförmigen Blätter aus. Die Blütenköpfe stehen in lockeren Schirmen und zeigen die typischen, fein strahligen Zungenblüten der Gattung Erigeron.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.