Bild folgtKI-generierte IllustrationErigone atra Blackwall, 1833
Auch bekannt als: Arthropoda, Arthropoden, Gliederfüßer
Die Gewöhnliche Glückspinne (Erigone atra) ist ein winziger, meist dunkel gefärbter Bodenbewohner, der im Garten oft durch seine feinen, bodennahen Gespinste auffällt. Diese Zwergspinne nutzt eine spezielle Jagdstrategie und webt kleine Baldachinnetze (waagerechte, flächige Netze), um Kleinstinsekten abzufangen. Ihr bevorzugtes Habitat sind offene Bodenstellen, Rasenkanten oder die Krautschicht deiner Beete. Für dich als Gärtner ist sie eine wertvolle Hilfe, da sie unermüdlich Blattläuse (Pflanzensauger) und kleine Mücken vertilgt und so zur natürlichen Schädlingsregulierung beiträgt. Eine Besonderheit ist ihr Verhalten im Februar: Sie ist sehr kälteresistent und nutzt oft sonnige Tage zur Ausbreitung. Du kannst sie unterstützen, indem du Falllaub (abgestorbene Blätter) als Schutzstruktur auf den Beeten belässt. Zerstöre die winzigen Netze am Boden bitte nicht, da sie die Pflanzen in keiner Weise schädigen. Ein naturnaher Garten mit wenig Bodenbearbeitung kommt diesem nützlichen Jäger sehr entgegen. So bleibt die Spinne auch über den Winter ein aktiver Teil deines ökologischen Garten-Netzwerks.
Diese Spinne ist für Menschen absolut harmlos, da ihre winzigen Chelizeren (Kieferklauen) die menschliche Haut nicht durchdringen können. Es besteht keine Beißgefahr, und das Tier verhält sich gegenüber dem Gärtner vollkommen friedlich.
Die Gewöhnliche Glückspinne gehört zur Familie der Baldachinspinnen (Linyphiidae) innerhalb der Ordnung der Webspinnen (Araneae). Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien. Mit einer Körperlänge von nur etwa zwei Millimetern zählt sie zu den kleineren Vertretern ihrer Gruppe. Sie lebt vorwiegend epigäisch (auf der Bodenoberfläche lebend) und ist für ihre hohe Anpassungsfähigkeit bekannt.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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