
Erinaceus europaeus
Auch bekannt als: Hérisson d'Europe occidentale, Igel, Westigel, Westigel, Braunbrustigel
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Pflanzen
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Der Braunbrustigel (Erinaceus europaeus) ist ein gedrungenes Säugetier von etwa 20 bis 30 Zentimetern Länge, das durch sein charakteristisches Kleid aus tausenden braun-weißen Stacheln und das typische Einrollen bei Gefahr sofort erkennbar ist. In deinem Garten schätzt dieser nachtaktive (während der Nacht tätige) Bewohner vor allem strukturreiche Bereiche mit schützenden Hecken. Als Insektenfresser (Tier, das sich von Insekten und anderen wirbellosen Tieren ernährt) vertilgt er Käfer, Larven und Schnecken, was ihn zu einem nützlichen Gast macht. Du findest ihn oft in der Nähe von Gehölzen wie dem Blutroten Hartriegel oder dem Gewöhnlichen Liguster. Auch die Wald-Erdbeere und die Alpen-Johannisbeere zählen zu den Pflanzen, die er in seinem Revier auf der Suche nach Nahrung aufsucht. Um die kalte Jahreszeit zu überstehen, hält das Tier einen echten Winterschlaf (langfristiger Ruhezustand mit abgesenkter Körpertemperatur), wofür es frostsichere Quartiere benötigt. Du kannst ihn unterstützen, indem du Laub- und Reisighaufen im Garten liegen lässt oder spezielle Igelhäuser an schattigen Plätzen aufstellst. Achte darauf, Gartenabfälle im Winter nicht umzuschichten, um den schlafenden Gast nicht zu stören. Ein durchlässiger Zaun ermöglicht ihm zudem die nötigen Wanderungen zwischen den Grundstücken.
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Der Igel ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützt und darf nicht ohne triftigen Grund aus der Natur entnommen oder umgesiedelt werden. Bei Gefahr rollt er sich zusammen; vermeide das Anfassen mit bloßen Händen, da er bei starker Bedrängnis zubeißen kann. Kranke Tiere gehören zur Pflege in die Hände von Fachleuten.
Der Braunbrustigel (Erinaceus europaeus) gehört zur Familie der Igel (Erinaceidae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie in Belgien weit verbreitet. Dieses dämmerungs- und nachtaktive (in der Abenddämmerung und Nacht tätige) Säugetier bewohnt bevorzugt abwechslungsreiche Landschaften wie Waldränder, Wiesen und naturnahe Siedlungsräume. Er erreicht eine Körperlänge von bis zu 30 Zentimetern und lebt als Einzelgänger. Seine Lebensweise ist stark an den Wechsel der Jahreszeiten angepasst.
25 dokumentierte Nahrungsquellen
50 dokumentierte Beutetiere und Nahrungsquellen (GloBI)
Quelle: Global Biotic Interactions (GloBI) — Poelen et al. (2014), CC BY
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Foto: © Inke Valentin / Adobe Stock / AdobeStock_122116573
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