Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Syrphidae
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An den markanten, keilförmigen gelben Flecken auf dem ansonsten dunklen Hinterleib und ihrem schwebenden Flug lässt sich Eristalis gomojunovae sofort erkennen. Diese Schwebfliege wird etwa 10 bis 14 Millimeter groß und nutzt die sogenannte Mimikry, also die täuschend echte Nachahmung einer Biene, um Fressfeinde abzuschrecken. In unseren Gärten bildet die Art meist zwei Generationen pro Jahr aus. Im zeitigen Frühjahr finden die ersten Tiere wertvolle Nahrung an blühenden Sal-Weiden. Im Hochsommer dienen heimische Doldenblütler wie die Wilde Möhre oder der Wiesen-Bärenklau als wichtige Energiequellen. Die Weibchen legen ihre Eier bevorzugt in der Nähe von kleinen, stehenden Wasseransammlungen oder in feuchtem Kompost ab. Aus ihnen schlüpfen die sogenannten Rattenschwanzlarven, die ihren Namen einem langen Atemrohr verdanken, mit dem sie an der Wasseroberfläche Sauerstoff holen. Den Winter überdauern die ausgewachsenen Tiere oder die Larven an geschützten Orten wie unter Rindenstücken oder in tiefem Falllaub. Du kannst diese nützlichen Bestäuber fördern, indem du eine flache Wasserschale mit etwas Laub und Erde im Garten aufstellst.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Obwohl sie einer Biene täuschend ähnlich sieht, besitzt sie keinen Stachel und kann weder stechen noch beißen.
Eristalis gomojunovae ist eine Schwebfliege aus der Unterfamilie Eristalinae, die vorwiegend in feuchten Habitaten des nördlichen Eurasiens vorkommt. Innerhalb der Gattung der Mistbienen zeichnet sie sich durch spezifische Behaarungsmuster und die Form der Gesichtsstriemen, also dunkle Linien auf der Kopfvorderseite, aus. Als hervorragende Flieger sind sie in der Lage, wie ein Hubschrauber in der Luft auf der Stelle zu verharren. Ihre Larven sind spezialisierte Abbauspezialisten in sauerstoffarmen Kleingewässern.
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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