Bild folgtKI-generierte IllustrationErodium manescavi
Auch bekannt als: Erodium manescavi
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
Typisch für den Manescau-Reiherschnabel (Erodium manescavi) sind seine breitblättrigen Laubblätter und der krautige, also nicht verholzende Wuchs. Als ausdauernde Pflanze bereichert er deinen Garten, ohne mit der Zeit zu verholzen. Besonders auffällig ist seine Strategie bei der Vermehrung: Die Samen sind mit 12,95 mg vergleichsweise schwer, was eine gezielte Kurzdistanz-Ausbreitung (Verbreitung in der direkten Umgebung) fördert. Da keine spezifischen Daten zu Insektenbeziehungen vorliegen, schätzen wir ihn vor allem für seine botanische Struktur. Hast du schon einen passenden Platz für diesen beständigen Gartenbewohner gefunden?
Krautiger Blickfang mit cleverer Samenstrategie für beständige Gartenbeete.
Die ökologische Rolle dieser Art konzentriert sich laut Datenbasis auf ihre Ausbreitungsmechanismen. Mit einem Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von 12,95 mg findet vorrangig eine Kurzdistanz-Ausbreitung (Verbreitung über geringe Entfernungen) statt. Auch eine Tierverbreitung ist aufgrund dieses Gewichts möglich. Da keine Beziehungsdaten zu Bestäubern vorliegen, können keine spezifischen Insektenarten genannt werden. Dennoch trägt der Reiherschnabel als krautige Pflanze zur strukturellen Vielfalt der bodennahen Vegetation bei.
Der Manescau-Reiherschnabel wird als nicht kindersicher eingestuft. Achte bei der Standortwahl darauf, dass die Pflanze für spielende Kinder nicht leicht zugänglich ist. Sollte es dennoch zu einem Vorfall kommen, wende dich bitte umgehend an den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanze den Reiherschnabel idealerweise im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November).
Achte beim Einsetzen darauf, dass der Boden offen und nicht gefroren ist.
Da die Art als nicht kindersicher eingestuft wird, solltest du sie außerhalb der Reichweite kleiner Kinder platzieren.
Die Vermehrung geschieht über die 12,95 mg schweren Samen, die meist nur kurze Wege zurücklegen.
Ein Rückschnitt verholzter Teile ist nicht nötig, da die Pflanze rein krautig wächst.
Gute Partnerin: Schafgarbe (Achillea millefolium) – sie ist ebenfalls eine robuste heimische Art, die ähnliche offene Bodenstellen im Garten bevorzugt.
Der Manescau-Reiherschnabel (Erodium manescavi) ist ein Vertreter der Storchschnabelgewächse (Geraniaceae) in der Ordnung der Storchschnabelartigen (Geraniales). Er wird als krautige Pflanze (nicht verholzend) klassifiziert und fällt durch seine breitblättrige Blattform auf. Ein wesentliches Merkmal ist das Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von 12,95 mg, das seine Fortpflanzungsbiologie bestimmt. Da er nicht verholzt, zieht sich die Pflanze in der kalten Jahreszeit oberirdisch zurück und überdauert als Staude im Boden.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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