Bild folgtKI-generierte IllustrationEryngium spinalba
Auch bekannt als: Eryngium spinalba
Schon von weitem fällt der Weiße Alpen-Mannstreu (Eryngium spinalba) durch seine silberweißen, metallisch glänzenden Hüllblätter auf, die den Blütenstand wie eine wehrhafte Halskrause schützen. Diese krautige Pflanze ist eine Bereicherung für jeden Steingarten, da sie sich perfekt an extreme Trockenheit angepasst hat. Als Mitglied der Doldenblütler (Apiaceae) bietet sie eine wichtige Anlaufstelle für spezialisierte Bestäuber in kargen Lagen. Da die Art sehr wehrhafte Dornen besitzt, solltest du bei der Platzierung in deinem Garten genau hinschauen. Wenn du einen sonnigen Standort mit kalkhaltigem Boden hast, wirst du mit einer außergewöhnlichen Optik belohnt.
Silberner Blickfang: 0,4 Meter wehrhafte Schönheit für sonnige Trockenplätze.
Der Weiße Alpen-Mannstreu fungiert als wichtige Nektarquelle in nährstoffarmen Gartenbereichen. Durch den Aufbau der Blütendolden ist der Nektar für verschiedene Insektengruppen leicht zugänglich. In der kalten Jahreszeit dienen die verholzten Blütenstände als wertvolle Struktur im Garten. Die Samenstände können über den Winter stehen bleiben und bieten Vögeln eine Nahrungsquelle, während die hohlen Stängel potenziell als Überwinterungsquartier für kleine Lebewesen dienen können. Aufgrund der späten Blüte schließt die Pflanze eine Lücke im Nahrungsangebot trockener Standorte.
Der Weiße Alpen-Mannstreu ist nicht als kindersicher eingestuft. Die Pflanze ist zwar nicht giftig, besitzt aber sehr spitze und starre Dornen an den Blättern und Blütenhüllen, die bei Berührung zu schmerzhaften Stichen und Hautirritationen führen können. Setze sie daher mit ausreichend Abstand zu Gartenwegen oder Spielbereichen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Pflanzenhöhe
0.398 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz, der mindestens sechs Stunden direkte Sonne am Tag erhält.
Der Boden muss sehr durchlässig und eher nährstoffarm sein; mische bei Bedarf Sand oder feinen Kies unter.
Pflanzzeit ist im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), sofern der Boden offen ist.
Achte auf eine gute Drainage (Wasserabfluss), da Staunässe im Winter zum Faulen der Wurzeln führt.
Halte einen Pflanzabstand von etwa 30 bis 40 cm ein, damit sich die Rosetten gut entwickeln können.
Ein Rückschnitt sollte erst im Frühjahr erfolgen, um die Struktur der Pflanze über den Winter zu erhalten.
Gießen ist nur in extremen Trockenperioden bei jungen Pflanzen notwendig; etablierte Exemplare sind sehr trockenheitsresistent.
Gute Partnerin: Die Kartäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum) – sie teilt die Vorliebe für trockene, kalkreiche Standorte und bildet einen schönen farblichen Kontrast.
Der Weiße Alpen-Mannstreu (Eryngium spinalba) gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae) und ist ursprünglich in den südwestlichen Alpen beheimatet. Sein natürlicher Lebensraum sind Kalkschuttfluren (steinige Flächen auf Kalkgestein) und Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen), wo er auf durchlässigen Böden gedeiht. Die Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von genau 0,4 m und bildet starre, tief zerteilte und stark bedornte Blätter aus. Charakteristisch ist die weißliche bis silbrige Färbung der gesamten Pflanze, die als Verdunstungsschutz dient.
2 Videos zu Eryngium spinalba
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →