Bild folgtKI-generierte IllustrationErysimum odoratum
Auch bekannt als: Honig-Schöterich, Wohlriechender Schöterich
10
Arten
interagieren
17
Interaktionen
dokumentiert
Typisch fuer den Duft-Schöterich sind seine leuchtend gelben Kreuzblüten, die in dichten Trauben stehen und einen intensiven, angenehmen Wohlgeruch verströmen. In deinem Garten ist diese seltene Art besonders wertvoll, da sie als spezialisierter Bewohner trockener Standorte das Nahrungsangebot in den heißen Monaten Juni und Juli sichert. Obwohl uns für diese seltene Schönheit noch keine spezifischen Daten zu einzelnen Insektenarten vorliegen, ist sie als gefährdete Art der Roten Liste ein unverzichtbarer Baustein für die regionale Artenvielfalt. Wenn du einen sonnigen Platz mit magerem Boden hast, ist er genau die richtige Wahl für dich.
Seltener Duft-Spezialist: Die 40 cm hohe gelbe Leuchte für trockene Kalkböden.
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Als heimischer Kreuzblütler schließt der Duft-Schöterich mit seiner Blütezeit im Juni und Juli eine wichtige Lücke im sommerlichen Nahrungsangebot. In dieser Zeit profitieren zahlreiche Bestäubergruppen von seinem Nektar, besonders in trockenen Lagen, wo andere Pflanzen bereits verblühen. Die krautige Struktur bietet zudem Schutz für bodennah lebende Kleintiere. Da die Samen mit nur 0.3052 mg extrem leicht sind, werden sie durch den Wind weit verbreitet und können so neue Lebensräume in der Nachbarschaft besiedeln. Durch die Ansiedlung dieser gefährdeten Art leistest du einen direkten Beitrag zum Erhalt der genetischen Vielfalt in deiner Region.
Der Duft-Schöterich wird als nicht kindersicher eingestuft. Achte daher darauf, dass Kinder oder Haustiere keine Pflanzenteile in den Mund nehmen oder verschlucken. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs wende dich bitte an den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jun – Jul
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.404 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (Ellenberg Licht 8) mit mindestens sechs Stunden direkter Sonne täglich.
Boden: Der Boden muss mager und nährstoffarm sein (Schwachzehrer); arbeite bei Bedarf Sand oder feinen Kies ein.
Feuchtigkeit: Halte den Bereich trocken (Ellenberg Feuchte 3), da die Pflanze sehr empfindlich auf Staunässe reagiert.
Kalkbedarf: Achte auf einen kalkhaltigen oder basischen Boden (Ellenberg Reaktion 8), um seinem natürlichen Standort gerecht zu werden.
Pflanzzeit: Setze die Pflanze im Frühling von März bis Mai oder im Herbst, solange der Boden noch offen ist.
Wuchs: Plane mit einer Wuchshöhe von genau 0.4 m, ideal für Steingärten oder den vorderen Beetrand.
Pflege: Lass die Schoten nach der Blüte stehen; die leichten Samen verbreiten sich über den Wind selbstständig.
Gute Partnerin: Die Berg-Aster (Aster amellus) ist eine ideale Begleiterin, da sie die gleichen Ansprüche an Kalk und Trockenheit stellt.
Der Duft-Schöterich (Erysimum odoratum) gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) und ist in Deutschland sowie Österreich heimisch. Sein natürlicher Lebensraum sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und sonnige Felsfluren auf kalkhaltigem Untergrund. Morphologisch fällt er durch seine straff aufrechten Stängel und die schmalen, breitblättrigen Blätter auf. Als Licht- und Wärmezeiger ist er perfekt an das Leben in kontinental geprägten, sonnenexponierten Lagen angepasst. Mit einer Einstufung in die Rote Liste 3 gilt er in vielen Regionen als gefährdet.
10 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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