Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Das auffälligste Merkmal dieser kleinen Schwebfliege (Syrphidae) ist ihr gedrungener Körperbau und die Fähigkeit, wie ein Hubschrauber in der Luft zu verharren. Du erkennst sie oft an ihrem flinken Flugmuster, wenn sie zielsicher zwischen sonnigen Plätzen in deinem Garten hin und her wechselt. Als Insekt ernährt sich das erwachsene Tier vorwiegend von flüssiger Nahrung wie Nektar und Pollen, um die nötige Energie für seine Flugmanöver zu gewinnen. Die Larven dieser Tiergruppe entwickeln sich häufig in organischem Material oder in Pflanzenteilen, wo sie einen wichtigen Beitrag zum natürlichen Stoffkreislauf leisten. In deinem Garten übernimmt das ausgewachsene Tier eine wesentliche Rolle bei der Bestäubung, da es auf der Suche nach Nahrung viele verschiedene Blüten besucht. Du förderst diesen nützlichen Gartenbewohner am besten, indem du eine hohe Vielfalt an heimischen Pflanzen und natürliche Strukturen wie Totholz erhältst. Ein naturnaher Garten bietet der Schwebfliege wichtige Rückzugsorte für die Fortpflanzung und die Ruhephasen. Beobachten kannst du sie besonders gut an warmen, windstillen Tagen in den sonnigen Bereichen deiner Beete. Da sie empfindlich auf chemische Einflüsse reagiert, ist der Verzicht auf Insektengifte die beste Unterstützung, die du ihr bieten kannst. Durch ihre Anwesenheit bereichert sie das ökologische Gleichgewicht deines grünen Refugiums.
Diese Schwebfliege ist für dich absolut harmlos, da sie keinen Stachel besitzt und nicht beißen kann. Sie nutzt lediglich ihr Aussehen als Mimikry (Schutztracht durch Nachahmung wehrhafter Insekten), um sich vor Fressfeinden zu schützen.
Körper
Körpergröße
klein
Ernährung & Verhalten
Larven
phytophag
Diese Art gehört zur Gattung der Mondfleckschwebfliegen (Eumerus) innerhalb der Familie der Schwebfliegen (Syrphidae). Wissenschaftlich wird sie als Eumerus emarginatus bezeichnet und ist ein Vertreter der Ordnung der Zweiflügler (Diptera). Die bekannten Vorkommen dieser Art konzentrieren sich auf den europäischen Raum, wobei Nachweise insbesondere aus Frankreich und Griechenland vorliegen. Ihre Lebensweise ist eng an die Verfügbarkeit von geeigneten Brutstätten für die spezialisierten Larven gebunden.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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