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Auffällig ist Eumerus sulcitibius durch ihren gedrungenen, dunkel metallischen Körper und die deutlich verdickten Hinterschenkel, die sogenannten Femora, die ihr ein ungewöhnlich kräftiges Aussehen verleihen. Du erkennst sie zudem an den hellen Mondflecken auf dem Hinterleib, dem Abdomen, das sie beim Sonnenbaden oft flach auf Blätter pressen. Diese Schwebfliege bringt meist zwei Generationen im Jahr hervor. Ihre Eier legt sie bevorzugt in den Boden nahe der Zwiebeln oder Knollen heimischer Pflanzen ab. Die Larven entwickeln sich im Inneren dieser Pflanzenteile, wobei sie oft bereits angegriffenes Gewebe nutzen. Als erwachsene Tiere ernähren sie sich im Frühsommer vom Nektar der Wildmöhre (Daucus carota) oder der Schafgarbe (Achillea millefolium). Im Spätsommer kannst du sie häufig auf dem Rainfarn (Tanacetum vulgare) beobachten. Die Überwinterung erfolgt als Larve im Boden oder direkt in den Überresten der Futterpflanzen, wo sie in einen Ruhezustand verfällt. Um sie zu unterstützen, solltest du verblühte Stauden und Zwiebelgewächse über den Winter stehen lassen und den Boden im Wurzelbereich nicht unnötig verdichten.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Es besteht keinerlei Stich- oder Beißgefahr für Menschen oder Haustiere, da Schwebfliegen keinen Giftstachel besitzen.
Körper
Körpergröße
klein
Ernährung & Verhalten
Larven
phytophag
Die Art gehört zur Gattung der Lauchschwebfliegen (Eumerus) innerhalb der Familie der Schwebfliegen (Syrphidae). In Mitteleuropa ist sie vor allem an sonnigen, trockenen Standorten verbreitet und besiedelt gerne naturnahe Gärten. Ein wichtiges Merkmal für dich als Beobachter ist die namensgebende Furche an den Schienen der Hinterbeine, die allerdings meist nur mit einer Lupe erkennbar ist. Im Gegensatz zu vielen anderen Schwebfliegen imitiert sie keine Wespen, sondern setzt auf eine unauffällige, dunkle Tarnung.
•EuPPollNet (CC BY 4.0) – Hervías-Parejo et al. 2023, Zenodo doi:10.5281/zenodo.7985884
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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