Bild folgtKI-generierte IllustrationEuphorbia falcata subsp. falcata
An ihren sichelförmig gebogenen Hüllblättern lässt sich die Sichel-Wolfsmilch (Euphorbia falcata) sofort erkennen. Diese kleine, krautige Pflanze ist ein spezialisierter Bewohner sonniger und nährstoffreicher Standorte, die in modernen Gärten oft selten geworden sind. Obwohl für diese Art keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, bereichert sie als heimischer Wildwuchs die strukturelle Vielfalt deiner Beete. Da sie besonders gut auf kalkhaltigen Böden gedeiht, schließt sie ökologische Lücken an warmen Plätzen, an denen andere Pflanzen oft aufgeben. Wenn du Wert auf ein authentisches Abbild unserer heimischen Flora legst, ist dieser zierliche Wolfsmilch-Vertreter genau die richtige Wahl für dich.
Zierlicher Kalkspezialist: 0.21 m geballte Naturkraft für sonnige Nischen.
Die Sichel-Wolfsmilch ist eine Pionierpflanze, die durch ihre leichten Samen (1.4597 mg) effektiv zur Fernausbreitung durch den Wind befähigt ist. Mit einer Blattfläche von 56.57 mm² trägt sie zur Bodenbeschattung auf trockenen Standorten bei und schützt so das Mikroklima für wirbellose Bodenbewohner. Auch wenn keine spezifischen Beziehungsdaten zu Insekten vorliegen, dienen Wolfsmilchgewächse generell als Nektarquelle für spezialisierte Fliegen und kleinere Wildbienenarten. In deinem Garten fördert sie die floristische Vielfalt auf kalkreichen Böden und bietet durch ihren krautigen Wuchs Deckung für kleine Nützlinge. Sie ist ein wertvoller Baustein für ein naturnahes Garten-Ökosystem.
Die Pflanze ist giftig und enthält Terpenverbindungen wie Phorbolester im Milchsaft. Kontakt kann zu starken Hautreizungen führen, bei Einnahme drohen Vergiftungserscheinungen. Trage bei der Pflege immer Handschuhe und halte Kinder sowie Haustiere fern. Giftnotruf: 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.209 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtzahl 9), an dem die Pflanze das Maximum an direkter Sonneneinstrahlung erhält.
Der Boden sollte trocken sein (Feuchtezahl 3) – vermeide Staunässe unbedingt durch eine gute Drainage.
Da die Art ein Starkzehrer (nährstoffreicher Boden) ist, darf die Erde humusreich und gut mit Stickstoff versorgt sein.
Achte auf einen kalkhaltigen oder basischen Untergrund (Reaktionszahl 7); bei sauren Böden solltest du etwas Gartenkalk einarbeiten.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), sofern der Boden offen ist.
Halte bei der Pflanzung einen geringen Abstand ein, um kleine Gruppen zu bilden, da die Pflanze nicht verholzt.
Eine Vermehrung erfolgt oft über Selbstaussaat, die durch das leichte Diasporengewicht (Samengewicht) von 1.4597 mg begünstigt wird.
Gute Partnerin: Die Wegwarte (Cichorium intybus) – sie teilt die Vorliebe für sonnige, nährstoffreiche Standorte und ergänzt das Wuchsbild ökologisch sinnvoll.
Die Sichel-Wolfsmilch (Euphorbia falcata) gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae) und ist in Deutschland heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst vor allem Äcker und Ruderalstellen (vom Menschen geschaffene, oft kiesige Unlandflächen) auf kalkhaltigen Böden. Mit einer Wuchshöhe von genau 0.21 m bleibt sie eher bodennah. Charakteristisch für die Gattung ist der weiße Milchsaft und die komplex aufgebauten Blütenstände, die hier durch die markanten, sichelförmigen Hochblätter auffallen.
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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